Rezension

Rezension: Deadly Ever After von Jennifer L. Armentrout

November 30, 2017

Titel: Deadly ever after

Autorin: Jennifer L. Armentrout

Übersetzerin: Vanessa Lamatsch

Verlag: Piper Taschenbuch

Seitenzahl: 416

ISBN-10: 3492311733

ISBN-13: 978-3492311731

Preis: 10,00 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Vor zehn Jahren entkam Sasha nur knapp einem Serienkiller, der mehrere
Frauen auf bestialische Weise hingerichtet und als Bräute drapiert hat.
Schwer traumatisiert verließ sie ihre Heimat und brach alle Kontakte ab.
Doch nun kehrt sie zurück, um ihrer Mutter im Hotel zu helfen. Als
Sasha ihren attraktiven Exfreund Cole, mittlerweile FBI-Agent,
wiedersieht, verspürt sie sofort heißes Herzklopfen. Und Cole hat auf
sie gewartet. Doch bevor die beiden ihre Sehnsucht stillen können, wird
eine tote Frau geborgen. Genau dort, wo der Serienkiller vor zehn Jahren
seine Leichen deponierte …

 

 

Meine Meinung: 

“Deadly Ever After” ist ein Thriller der Autorin Jennifer L. Armentrout. Ich habe schon einiges von der Autorin gelesen, sowohl Fantasy, als auch New Adult Bücher und daher war ich sehr gespannt auf ihr Debüt im Thrillergenre. Ich habe versucht meine Erwartungen etwas runterzuschrauben und das war auch gar nicht verkehrt. 

 

In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Sasha. Sasha ist vor knapp zehn Jahren einem Serienkiller entkommen und hat seitdem versucht ihr Leben so gut es geht weiterzuleben. Eines Tages beschließt sie, dass sie auch wieder in ihre Heimat ziehen möchte, um ihre Mutter in ihrem kleinen Hotel zu unterstützen.

 

Schnell trifft sie auf alte Bekannte und auch auf ihren Ex – Freund Cole, der mittlerweile beim FBI arbeitet. Doch bevor sich Sasha Gedanken machen kann, was ihr verräterisches Herz für Freudentänze aufführt, wenn sie ihn sieht, wird eine Frau ermordet aufgefunden – und das genau an der Stelle, wo der Serienkiller vor zehn Jahren auch schon seine Opfer abgelegt hat …


 

 

Der Einstieg in dieses Buch ist mir, dank des lockeren und flüssigen Schreibstils von Jennifer L. Armentrout gut gelungen. Leider dauert es eine ganze Weile, bis das Element Spannung überhaupt in der Handlung auftaucht. Die Thrillerhandlung ist sehr klischeehaft und oftmals erprobt aus anderen erfolgreichen Thrillern. Das fand ich dieses Mal, weil es das Debüt der Autorin in dieser Richtung war, nicht schlimm, aber für folgende Werke würde ich mir mehr Individualität wünschen. 

Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir gut gefallen und auch die Nebencharaktere fand ich gut gezeichnet. Die Liebesgeschichte fand ich nett, aber nicht herausragend. Es war alles ein bisschen klischeebeladen und ein Funken sprühen kam bei mir dieses Mal gar nicht wirklich an. Was ich schön fand war, dass mich die Autorin mit manchen Dialogen, besonders zu Beginn, zum schmunzeln bringen konnte. 


Der Spannungsbogen wurde von Jennifer L. Armentrout teilweise gut gehalten. Zu Beginn gibt es so gut wie keine Spannung und im Verlauf der Geschichte nimmt sie, meiner Meinung nach, auch nur ein bisschen zu. Das Ende hätte durchaus spannend sein können, aber leider hat die Autorin schon ca bei der Hälfte etwas erwähnt, was mich den Täter entlarven liess. Das fand ich echt schade. Was die Spannung zudem etwas gedämpft hat, waren die ab und an vorkommenden inhaltlichen Wiederholungen. 


Positiv: 

* flüssiger und leicht zu lesender Schreibstil

* gute Ausarbeitung der Charaktere


Negativ: 

* die Spannung kam mir zu wenig zum tragen

* es gab viele Klischee’s und eine altbekannte Grundhandlung


“Deadly Ever After” hatte gute Ansätze, die aber in der Umsetzung nicht komplett überzeugen konnten. Dennoch kann ich mir vorstellen, dass die Autorin mit etwas mehr Erfahrung in diesem Genre noch mehr Potenzial offenbaren könnte.

 

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