Rezension

Kurzrezension: Playground von Lars Kepler

Februar 6, 2017

Titel: Playground

Autor: Lars Kepler

Übersetzerin: Christel Hildebrandt

Verlag: Piper Paperback

Seitenzahl: 464

ISBN-10: 3492060463

ISBN-13: 978-3492060462

Preis: 16,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Jasmin Pascal-Andersson, Lieutenant in der schwedischen Armee, wird bei
einem Kriegseinsatz schwer verwundet. Vierzig Sekunden lang steht ihr
Herz still. Nach der Reanimation leidet sie an Halluzinationen, die
Ärzte attestieren ihr ein posttraumatisches Stresssyndrom. Eine
schwierige Rekonvaleszenzzeit steht ihr bevor, und zurück in Stockholm
entscheidet sie sich, aus dem Militärdienst auszutreten, um ein
ruhigeres Leben zu führen. Sie findet einen Job als Sekretärin, bringt
wenig später ein Kind zur Welt. Alles scheint in bester Ordnung. Doch
als Jasmin mit ihrem Sohn in einen furchtbaren Autounfall verwickelt
wird, kehren die Halluzinationen zurück …

 

 

Buchidee: 

Auf das Buch aufmerksam geworden bin ich durch den interessanten Klappentext. Ich habe mir von dem Buch eine spannende Geschichte versprochen, aber ob ich sie letztlich auch bekommen habe?

 

Handlung: 

In der Geschichte geht es um die Protagonistin Jasmin. Jasmin ist Lieutenant in der schwedischen Armee und wird bei einem ihrer Kriegseinsätze schwer verwundet. Nachdem ihr Herz vierzig Sekunden still gestanden hat, kann sie zwar reanimiert werden, aber ab diesem Zeitpunkt leidet Jasmin an Halluzinationen. Die Diagnose der Ärzte lautet Posttraumatisches Stresssyndrom. Die Rekonvaleszenzzeit ist schwierig und daher entscheidet sich Jasmin nicht in den Dienst zurückzukehren und in Zukunft ein ruhigeres Leben zu führen. Alles scheint in bester Ordnung, Jasmin findet einen neuen Job und bringt auch ein Kind zur Welt. Doch eines Tages, als sie mit ihrem Sohn in einen Autounfall verwickelt wird, kehren plötzlich die Halluzinationen zurück … 

 

Schreibstil: 

Der Schreibstil von Lars Kepler konnte mich nicht ganz überzeugen. Das Buch liess sich nicht schlecht lesen, aber es gab immer mal wieder Passagen, die mir persönlich etwas zu holprig waren. 

 

 Charaktere: 

Die Charaktere in diesem Buch wurden recht gut ausgearbeitet, aber ich muss sagen, dass ich leider kein bisschen mit der Protagonistin warm geworden bin. Das lag vorallem daran, dass die Autoren sehr in Extremen zeichnen und mir das absolut nicht zugesagt hat. Leider.

 

Spannung: 

In Sachen Spannung hatte ich mir natürlich ganz viel von der Story versprochen, aber diese Geschichte fand ich, bis auf minimale Spannung zu Beginn, leider überhaupt nicht spannend. Mir war die Story viel zu abgedreht und das Paranormale, wie auch die Charaktere, viel zu überzogen. 

 

Emotionen:  

Die Emotionen kamen für mich nur bei der Beziehung der Protagonistin zu ihrem Sohn rüber. Das fand ich glaubhaft, aber insgesamt gesehen, war es auf die Länge des Buches gesehen, viel zu wenig. Sehr schade.

 

“Playground” hat mich mit der interessanten Buchidee gelockt, aber leider weder in Sachen Raffinesse, noch in punkto Spannung, von sich überzeugen können!

 

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