Rezension | Roman

Rezension: Schicksalssterne von Sarah Lark

August 7, 2020

Titel: Schicksalssterne

Autorin: Sarah Lark

Verlag: Lübbe

Seitenzahl: 592

ISBN-10: 3785726821

ISBN-13: 978-3785726822

Preis: 19,90 Euro

Meine Meinung:

“Schicksalssterne” ist der neue Roman der Autorin Sarah Lark. Auf dieses Buch habe ich mich besonders wegen der Thematik rund um Pferde und auch weil es in Neuseeland spielt, gefreut. Ob es mich dann aber auch so gut unterhalten konnte wie erhofft? Ihr dürft gespannt sein.

In dieser Geschichte geht es um die Protagonisten Mia und Julius. Mia ist eine jüdische Bankierstochter, die sich im Jahr 1910 in den adligen Offizier Julius verliebt. Gemeinsam wandern die beiden nach Neuseeland aus, wo sie sich eine Pferdezucht aufbauen wollen. Doch als der Krieg ausbricht werden sie der Spionage für die Deutschen verdächtig und getrennt interniert. Durch den Einsatz der jungen Wilhelmina kann das Gestüt gerettet werden, aber nach dem Krieg ist nichts mehr wie zuvor …

Der Einstieg in dieses Buch ist mir gut gelungen. Sarah Lark hat einen bildhaften und flüssigen Schreibstil, der sich problemlos lesen lässt. Was ich etwas störend fand waren die ausschweifenden Beschreibungen, die sich häufig bei den Nebensächlichkeiten finden liessen. Dadurch wirkten manche Passagen etwas zäh und langatmiger als sie hätten seien müssen.

Die Charaktere hat Frau Lark solide ausgearbeitet, aber ich muss gestehen, dass ich mit keinem von ihnen so richtig warmgeworden bin. Es gibt viele Klischee’s und die einzige, die mehrere Facetten und eine Entwicklung geboten hat, war die Protagonistin Mia. Die anderen Charaktere wirkten leider oftmals nur wie Staffage auf mich. Manche Nebencharaktere sind mir mehr in positiver Erinnerung, als der Protagonist Julius, was echt schade ist.

Die Handlung ist recht abwechslungsreich, aber es geht passagenweise manchmal sehr detailliert um ein Thema, wodurch die Spannung etwas gelitten hat. Ich hätte etwas mehr Tempo und ein paar Spannungsmomente wichtig gefunden, denn so war die Geschichte zwar okay, aber, für mich, leider auch nicht mehr.

“Schicksalssterne” ist ein etwas langatmiger Roman, mit guten Ansätzen, aber leider einer oftmals eintönigen Umsetzung. Ich hatte mir mehr von der Geschichte erhofft.

Meine Bewertung: 3 von 5

*RE

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