Rezension

Rezension: Abschied für immer und nie von Amy Reed

Februar 5, 2016

Titel: Abschied für immer und nie

Autorin: Amy Reed

Übersetzerin: Maike Müller

Verlag: Harper Collins

Seitenzahl: 304

ISBN-10: 3959670109

ISBN-13: 978-3959670104

Preis: 16,90 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Was die krebskranke Evie noch will, ist eine letzte Reise. Noch einmal das Adrenalin in den Adern spüren. Noch einmal auf den Rat ihrer Freundin Stella hören: Lebe wagemutig. Sie flieht aus der Klinik und ist endlich wieder frei. Doch das neue Leben hat seinen Preis. Evie fällt es unsagbar schwer, in die Welt der Gesunden zurückzufinden. Bis sie Marcus trifft. In seiner Nähe fühlt sie sich lebendig. Er lässt sie die Dinge anders sehen. Nur ahnt sie nicht, dass sie nur einen Schritt vor dem Abgrund steht …

 

 

Meine Meinung: 

“Abschied für immer und nie” ist ein Jugendroman der Autorin Amy Reed. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Evie. Evie ist an einer sehr seltenen Krebsart erkrankt, und das verändert ihr Leben von einem Tag auf den anderen. Zuvor war Evie Cheerleaderin, bei den Mitschülern sehr beliebt und sie hat, mit Will, einen tollen Freund. Auf der Kinderonkologie freundet sie sich mit der frechen Stella, und dem schüchternen Caleb an. In Stella findet Evie ein Vorbild und sie versucht auch etwas von ihrem Lebensmut und ihrer Zuversicht an sich selbst zu entdecken. 


Um allem zu entfliehen haut Evie eines Tages einfach aus dem Krankenhaus ab und sie läuft Marcus über den Weg. Marcus hat auch einiges zu tragen und gemeinsam genießen sie ihr Leben in vollen Zügen und ohne an Morgen oder mögliche Konsequenzen zu denken. Aber niemand hat Evie gesagt, dass ihr Verhalten sie vielleicht ein bisschen zu nahe an einen Abgrund heranführt …

 

 

Der Einstieg in die Geschichte um Evie ist mir sehr leicht gefallen. Amy Reed schreibt flüssig und bildhaft und sie hat hier auch Charaktere mit Tiefgang geschaffen. Besonders der erste Teil des Buches hat mir sehr gefallen, hier erlebt, man Evie auf der Kinderkrebsstation und erfährt, wie sie versucht, sich in ihrer neuen Situation zurechtzufinden. Gerade in diesen Passagen kamen für mich viele Emotionen rüber, was ich passend und gut fand, wie ich es bei diesem Thema auch erwartet hatte. 

 

Sympathisch war mir leider keiner der Charaktere so wirklich, was für mich auch ein großes Manko war, so kamen sie mir nicht so nah. Viele Handlungen waren mir einfach viel zu extrem und zum Teil auch unglaubwürdig geschildert, was mir nicht gut gefallen hat. Besonders eine bestimmte Stelle im Buch hat mich mit einem großen Fragezeichen zurückgelassen. Es geht um eine nicht erklärte, und auch nicht verständliche Wendung, die auch im späteren Verlauf überhaupt nicht einbezogen oder erläutert wird. Das Ende konnte mich leider ebenfalls nicht komplett überzeugen und insgesamt gab es mir zuviel ungeklärtes. Insgesamt gibt es von mir zwei bis drei Rosen, die ich hier auf drei aufrunde. 


“Abschied für immer und nie” konnte mich, trotz eines guten Anfangs, leider nicht packen und ist so für mich ein Buch, welches sich lediglich im Mittelfeld dieses Genres bewegt!

 

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