Rezension

Rezension: Das Fundbüro der Wünsche von Caroline Wallace

Februar 3, 2016

Titel: Das Fundbüro der Wünsche

Autorin: Caroline Wallace

Übersetzerin: Sabine Längsfeld

Verlag: Rowohlt Polaris

Seitenzahl: 352

ISBN-10: 3499271192

ISBN-13: 978-3499271199

Preis: 14,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Martha hat ihr ganzes Leben im Bahnhof von Liverpool verbracht. Als Baby
kam sie hier an – in einem Koffer. Sechzehn Jahre ist das her, und
immer noch wartet Martha im Fundbüro darauf, dass endlich jemand kommt,
um sie abzuholen. Der Bahnhof und all die besonderen Menschen, denen sie
hier begegnet, sind Marthas ganze Welt: Cafébetreiberin Elisabeth,
George, der immer eine römische Legionärsuniform trägt und der Mann mit
dem Koffer, der vielleicht den Beatles gehört hat. Bis eines Tages ein
Brief das Fundbüro erreicht: Der Absender behauptet zu wissen, wer
Martha wirklich ist. Und so macht Martha sich auf die Suche nach ihrer
eigenen Geschichte, einer Geschichte voller Rätsel, aber auch voller
Magie und Glück.

 

 

Meine Meinung: 

“Das Fundbüro der Wünsche” ist ein Roman der Autorin Caroline Wallace. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Martha Lost. Martha ist sechzehn Jahre alt und sie hat ihr gesamtes Leben im Bahnhof von Liverpool verbracht. Als Baby kam sie in einem Koffer in das dortige Fundbüro und wird, als sie niemand abholt, von der Inhaberin großgezogen. Dennoch hofft sie immer noch, dass eines Tages jemand kommen wird, um sie abzuholen. 

 

Im Liverpooler Bahnhof lernt sie die verschiedensten Leute kennen, zum Beispiel George, der immer eine römische Legionärsuniform trägt, Elisabeth, die Inhaberin des Cafe’s neben dem Fundbüro und einen Mann, der einen Koffer fand, der vielleicht einem der Beatles gehört hat. Doch eines Tages ändert ein Brief für Martha alles, denn der Absender behauptet zun wissen, wer Martha wirklich ist. Und ab diesem Zeitpunkt macht sich die Protagonistin auf die Suche nach ihrer eigenen Geschichte und irgendwie auch nach sich selbst …

 

Die Geschichte ist aus der Sicht von Martha geschrieben und die Ich – Form in der sie erzählt wird, hat mir einen tollen Einblick in die Gedanken und Gefühle der Protagonistin ermöglicht. Martha war mir gleich sympathisch und auch die anderen Charaktere hatten alle etwas besonderes. Doch was mir an Martha zu Beginn noch sehr sympathisch war, ihre Leichtgläubigkeit und leichte Naivität und ein sehr kindliches Verhalten, ging mir im Laufe der Geschichte leider manchmal auf die Nerven, besonders als die Passagen mit der ersten Liebe hinzukamen. 

 

Der Schreibstil von Caroline Wallace hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin schreibt sehr bildhaft und detailverliebt und sie schafft in der Geschichte eine ganz tolle Atmosphäre, die mich manches mal an “Die fabelhafte Welt der Amelie” erinnert hat. Leider ging mir die Protagonistin im Laufe der Geschichte mehr und mehr auf die Nerven und manches fand ich einfach nur albern und unglaubwürdig. Dann gab es aber auch wieder diese bezaubernden Passagen, wo ich sie einfach nur gern haben konnte. Die Nebencharaktere waren ebenfalls toll ausgearbeitet und bleiben einem definitiv im Gedächtnis. Das hat mir sehr gefallen. 


Die Handlung ist gut durchdacht, aber die Passagen um die Beatles und Co, waren mir persönlich im Laufe der Geschichte zu sehr im Vordergrund. Mir haben die Geschehnisse um Martha da deutlich besser gefallen! Da es für mich viel positives, aber auch manches negative in dieser Geschichte gab, fällt mir eine Bewertung echt schwer. Ich habe mich dann entschieden 3,5 Rosen zu geben, die ich mit zwei zugedrückten Augen auf 4 aufrunde, da Teile der Geschichte einfach nur toll sind!

 

Viel positives, aber auch weniger gute Passagen bescherten mir bei der Lektüre von”Das Fundbüro der Wünsche”,  ein Auf und Ab der Gefühle. Da, für mich, aber das zauberhafte an dieser Geschichte etwas ganz Besonderes war, kann ich sie auf keinen Fall schlechter bewerten!

 

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