Rezension

Kurzrezension: Was bleibt, sind wir von Jill Santopolo

Juli 26, 2018

Titel: Was bleibt sind wir

Autorin: Jill Santopolo

Übersetzerin: Carola Fischer

Verlag: Heyne

Seitenzahl: 384

ISBN-10: 3453422155

ISBN-13: 978-3453422155

Preis: 12,99 Euro

Lesegrund:

Ab und zu lese ich sehr gerne eine gute Liebesgeschichte und der Klappentext dieses Buches klang für mich genau nach so einer Geschichte.

Handlung:

In dieser Geschichte geht es um die Protagonisten Lucy und Gabe. Die beiden begegnen sich mit Anfang zwanzig an der Uni und ahnen zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass dieses Treffen ihr weiteres Leben beeinflussen soll. Für beide war es die erste große Liebe und sie haben nicht in Betracht gezogen, dass ihre Wünsche sie trennen könnten. Während Lucy in New York Karriere macht, reist Gabe als Fotograf um die Welt und dennoch können sich die beiden dreizehn Jahre lang nicht vergessen. Aber können sie auch erneut zueinander finden?

Schreibstil:

Der Schreibstil von Jill Santopolo lässt sich flüssig und leicht lesen, was mir gut gefallen hat. Diese Leichtigkeit bildet auch einen guten Kontrast zu den inhaltlich schwereren Themen. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Lucy.

Charaktere:

Die Ausarbeitung der Charaktere ist der Autorin gut gelungen. Ich konnte mich zwar mit keinem von ihnen identifizieren, aber das ist, in meinen Augen, auch nicht zwingend notwendig. Ich mochte es sehr, dass die Charaktere facettenreich und vielschichtig waren. auch wenn ich bei Lucy manchmal ein bisschen die Entwicklung vermisst habe, wirkten die Handlungen auf ihre Art auch authentisch. Gabe konnte mich nicht ganz so überzeugen wie Lucy, aber im Zusammenspiel haben sie mir beide gefallen.

Spannung:

Den Spannungsbogen hat Jill Santopolo weitestgehend gut gehalten. Ich habe die Entwicklungen auf jeden Fall interessiert verfolgt und teilweise auch mit den Charakteren mitgefiebert.

Emotionen:

Die Geschichte bietet viele Momente, in denen die Emotionen eine große Rolle spielen und ich habe in einigen Passagen richtig mit den Charakteren mitgelitten und mitgefühlt. Auch wenn ich nicht alles nachvollziehen konnte, ist es der Autorin gelungen die Emotionen der Charaktere durchweg überzeugend und glaubwürdig darzustellen.

“Was bleibt, sind wir” ist eine emotionale Liebesgeschichte, die auch wichtige Alltags – und Lebensthemen aufgreift. Diese Mischung hat mir sehr gefallen!

Meine Bewertung: 4 von 5

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