Rezension

Kurzrezension: Florence von Jessica Brockmole

März 3, 2019

Titel: Florence (RE)

Autorin: Jessica Brockmole

Übersetzerin: Uta Rupprecht

Verlag: Diana

Seitenzahl: 400

ISBN-10: 345335995X

ISBN-13: 978-3453359956

Preis: 10,99 Euro

Lesegrund:

Nachdem mir von Jessica Brockmole bereits “Ein französischer Sommer” sehr gut gefallen hatte, habe ich mich schon auf ihr neues Buch gefreut.

Handlung:

Louise Wilde hat ein Vermögen von Florence Daniels vererbt bekommen, von einer Frau, die sie kaum kannte. In Florence’ Haus findet Louise alte Fotos ihrer Mutter Ethel und beschließt sich mit ihren unbeantworteten Fragen auf den Weg zu ihrem Vater zu machen …

Dreißig Jahre zuvor fährt Florence mit ihrem alten Modell T und ihrer besten Freundin Ethel auf dem Beifahrersitz, von New Jersey nach Hollywood. Ethel fürchtet das ihre Ehe zerbricht, während Florence befürchtet, dass sie sie retten kann …

Schreibstil:

Der flüssige Schreibstil von Jessica Brockmole ist toll zu lesen. Ich mag besonders ihre liebevollen und bildhaften Beschreibungen.

Charaktere:

Die Charaktere hat die Autorin gut ausgearbeitet. Ich mochte die Facetten der drei Frauen sehr gerne und auch die Nebencharaktere waren schön dargestellt. Insgesamt hat mir die Entwicklung und auch der Tiefgang der Charaktere in der Vergangenheit ein bisschen besser gefallen, als in der Gegenwart.

Spannung:

Die Spannung befindet sich auf einem eher niedrigen Niveau, was mir ab und an leider etwas zu wenig war. Die Handlung ist ansich gut gemacht, aber manchmal waren mir die Nebensächlichkeiten etwas zuviel, weil genau dadurch die Spannung abgefallen ist.

Emotionen:

Die Emotionen sind, für mich, ein großes Plus dieser Geschichte gewesen. Die Inhalte sind gefühlvoll dargestellt und ich habe ab und zu auch mit den Charakteren mitfühlen können. Die beschriebenen Situationen sind mir zwar nicht immer unter die Haut gegangen, aber mir hat die menschliche Darstellung gut gefallen.

“Florence” ist eine interessante Geschichte, bei der die emotionalen Momente ein deutlicher Pluspunkt sind. Leider fehlte es mir daneben oft an Spannung, was meinen Lesegenuss ein bisschen trübte.

Meine Bewertung: 3 von 5

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