Rezension

Kurzrezension: Einsam bist du und allein von Mary Higgins – Clark

November 14, 2017

Titel: Einsam bist du und allein

Autorin: Mary Higgins – Clark 

Übersetzer: Karl – Heinz Ebnet

Verlag: Heyne

Seitenzahl: 352 

ISBN-10: 3453271092

ISBN-13: 978-3453271098

Preis: 19,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Nach einem privaten Drama braucht die Edelsteinexpertin Celia dringend
eine Auszeit. Erleichtert nimmt sie die Einladung an, auf einem
Kreuzfahrtschiff Vorträge zu halten. Dort freundet sie sich mit Lady Em
an, einer reichen alten Dame, die eine unschätzbar wertvolle
Smaragdkette besitzt. Drei Tage später, mitten auf hoher See, wird Lady
Em ermordet aufgefunden – und die Kette ist verschwunden. Celia ist
entschlossen, die Tat aufzuklären. Auch wenn die Liste der Verdächtigen
immer länger wird. Und auch wenn sie sich ihres eigenen Lebens an Bord
bald nicht mehr sicher sein kann.

 

 

Lesegrund: 

Ich lese die Bücher von Mary Higgins Clark seit Jahren sehr gerne und freue mich auf jedes neue Werk von ihr. 

 

Handlung: 

In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Celia. Celia arbeitet als Edelsteinexpertin und hat gerade in ihrem Privatleben eine schlimme Zeit mit ihrem Ex Freund hinter sich, der sie hintergangen und um Geld betrogen hat. Zudem hat die Presse von seinem riesigen Betrug erfahren und auch Celia ist davon nicht unberührt geblieben. Auf einer spontanen Kreuzfahrt freundet sich Celia mit der reichen Lady Em an, die eine unschätzbar wertvolle Smaragdhalskette besitzt, die die Blicke aller MitfahrerInnen auf sich zieht. Doch drei Tage später wird Lady Em ermordet aufgefunden und ihre Kette ist verschwunden. Celia ist entschlossen den Mörder zu enttarnen, doch die Liste der Vedächtigen wird immer länger, bis auch ihr eigenes Leben in Gefahr ist …

 

Schreibstil: 

Der Schreibstil von Mary Higgins – Clark, lässt sich problemlos und flüssig lesen. Leider hat es mir in diesem Buch an der, sonst in ihren Büchern vorliegenden, unterschwelligen Spannung gefehlt, was ich sehr schade fand.  



Charaktere: 

Die Ausarbeitung der Charaktere hat mich in diesem Buch leider nicht überzeugen können. Es gibt eine Vielzahl an Charakteren, die mir beinahe schon zuviel waren. Es gab zwar ein paar Beschreibungen der Personen, aber dennoch sind sie mir leider allesamt viel zu blass geblieben. Das war einer der Gründe, die dafür sorgten, dass ich die Geschichte als sehr oberflächlich und wenig einnehmend empfunden habe.

 

Spannung: 

Die Spannung habe ich in diesem Buch leider schmerzlich vermisst. Ich hatte mich so auf eine spannende Handlung gefreut, aber die habe ich leider nicht bekommen. Ich habe die Geschichte als sehr langatmig empfunden und es gab keine Spannunsmomente. Stattdessen musste ich mich überreden die Story überhaupt weiter zu verfolgen. 

 

Emotionen:  

Da mir die Charaktere zu blass und vorhersehbar waren, konnte mich die Autorin leider auch in punkto Emotionen nicht überzeugen. Das fand ich total schade, da dieser Punkt meinen, eher negativen Eindruck, vielleicht etwas hätte aufhellen können. 

 

“Einsam bist du und allein” konnte mich leider gar nicht begeistern. Blasse Charaktere, eine langatmige Handlung und vorallem die fehlende Spannung, machten dieses Buch, zum schwächsten, welches ich bisher von der Autorin gelesen habe. 

 

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