Rezension

Kurzrezension: Die junge Frau und die Nacht von Guillaume Musso

Juli 28, 2019

Titel: Die junge Frau und die Nacht

Autor: Guillaume Musso

Übersetzerinnen: Eliane Hagedorn und Bettina Runge

Verlag: Pendo

Seitenzahl: 432

ISBN-10: 3866124678

ISBN-13: 978-3866124677

Preis: 16,99 Euro

Lesegrund:

Dieses Buch klang für mich nach einer spannenden Geschichte, die direkt meine Neugier entfacht hat. Zudem lese ich die Bücher von Guillaume Musso oft sehr gerne, was ein weiterer Aspekt war.

Handlung:

In dieser Geschichte geht es um den Protagonisten Thomas. Thomas arbeitet erfolgreich als Schriftsteller und er kehrt nur auf Drängen seines besten Freundes Maxime aus den USA, in seine Heimat Antibes zurück. Fünfundzwanzig Jahre zuvor verschwand dort Vinca, seine große Liebe, spurlos und Thomas beging aus Liebe und Verzweiflung ein grausames Verbrechen. Nun drängen sich die alten Taten mit aller Macht in die Gegenwart, denn jemand hat das Geheimnis der Freunde herausgefunden und will nun Rache. Um sich und ihre Lieben zu schützen müssen Thomas und Maxime herausfinden, was damals wirklich mit Vinca geschah …

Schreibstil:

Der Schreibstil von Guillaume Musso ist bildhaft und sehr angenehm zu lesen. Ich konnte beim Lesen perfekt abschalten und zeitgleich wurde es nie langweilig.

Charaktere:

Die Charaktere hat der Autor liebevoll gezeichnet und ihre Eigenarten und Charakterzüge gut ausgearbeitet. Ich habe Thomas und Maxime gerne begleitet und fand auch die Nebencharaktere gelungen. Für mich waren zwar keine großen Sympathieträger dabei, aber interessante Figuren auf jeden Fall. Ein kleines Manko war vielleicht die recht hohe Anzahl Charaktere, besonders zu Beginn, aber damit konnte ich mich auch recht bald arrangieren.

Spannung:

Der Spannungsbogen liegt bei dieser Geschichte auf einem mittleren Niveau. Die Handlung braucht ein bisschen um in Fahrt zu kommen, aber dann wurde die Story auch zwischendrin durchaus interessant und stellenweise auch spannender.

Emotionen:

Die Emotionen kommen in dieser Geschichte vorallem durch die Themen zum tragen. Es gibt sogesehen keine Liebesgeschichte, bei mir war es eher so, dass ich mir Gedanken gemacht habe und dadurch auch manchmal Emotionen ins Spiel kamen. Insgesamt aber leider eher kein Buch, welches stark berührt, oder lange nachhallen wird.

“Die junge Frau und die Nacht” ist eine interessante Geschichte, die mich gut unterhalten hat, aber leider auch nicht mehr. Besonders bei den Emotionen hatte ich mir da mehr erwartet.

Meine Bewertung: 3,5 von 5

*RE

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