Fantasy | Rezension | Roman

Kurzrezension: Die Ewigkeit in einem Glas von Jess Kidd

November 6, 2019

Titel: Die Ewigkeit in einem Glas

Autorin: Jess Kidd

Übersetzer: Ulrike Wasel & Klaus Timmerman

Verlag: DuMont

Seitenzahl: 400

ISBN-10: 3832181059

ISBN-13: 978-3832181055

Preis: 22,00 Euro

Lesegrund:

Bei diesem Buch hat der Klappentext direkt meine Neugier geweckt. Der Inhalt klang für mich nach einer tollen und etwas anderen Geschichte, auf die ich gespannt war.

Handlung:

Diese Geschichte spielt in London im Jahr 1863. Bridie Devine arbeitet als Privatdetektivin und ist Expertin für kleinere chirurgische Eingriffe. Ihr neuer Auftrag lautet die entführte Tochter des Adligen Sir Edmund zurückzubringen. Schnell wir Bridie klar, dass an diesem Fall einiges beängstigend seltsam ist, aber sie ist direkt in ihrem Element, weil sie vertrackte Fälle liebt. Zudem ist sie nicht allein, auch wenn ihr Begleiter Ruby bereits verstorben ist. In Christabel’s Räumen wird Bridie klar, was das besondere an dem verschwundenen Mädchen ist und dass dieses in großer Gefahr schwebt …

Schreibstil:

Der Schreibstil von Jess Kidd ist bildhaft und die fantasievollen Inhalte sind anschaulich dargestellt. Mir waren die Beschreibungen ab und an jedoch etwas zu ausschweifend, besonders weil dadurch das Tempo der Geschichte gelitten hat.

Charaktere:

Die Charaktere hat die Autorin gelungen ausgearbeitet. Ich fand insbesondere Bridie als Protagonistin richtig toll. Auch die Nebencharaktere mit ihren Eigenheiten haben mir gut gefallen, denn so ist viel Abwechslung in der Geschichte.

Spannung:

Der Spannungsbogen war, in meinen Augen, das größte Manko in der Story, weil er doch oftmals ziemlich niedrig war. Ich hatte mir aufgrund des Klappentextes irgendwie mehr Spannung erhofft. Die Ermittlungen von Bridie waren solide, aber ich hatte auch kein Problem damit das Buch mal aus der Hand zu legen.

Emotionen:

Die Emotionen sind von Jess Kidd gut beschrieben worden, aber die Geschichte ansich bietet nicht ganz soviele gefühlvolle Momente. Das hat mir aber, neben den anderen abwechslungsreichen Inhalten, nicht gefehlt.

“Die Ewigkeit in einem Glas” ist eine gute und unterhaltsame Geschichte, bei der es mir leider manchmal an Spannung gefehlt hat.

Meine Bewertung: 3,5 von 5

*RE

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.