Rezension

Rezension: Pik Bube von Joyce Carol Oates

Oktober 19, 2018

Titel: Pik Bube

Autorin: Joyce Carol Oates

Übersetzerin: Frauke Czwikla

Verlag: Droemer HC

Seitenzahl: 208

ISBN-10: 3426281872

ISBN-13: 978-3426281871

Preis: 19,99 Euro

Meine Meinung:

“Pik Bube” ist ein Roman der Autorin Joyce Carol Oates. Ich wollte schon lange mal etwas von der Autorin lesen, die ja von vielen hochgelobt wird und da kam mir ihr aktuelles Werk gerade recht. Aber ob es meine Erwartungen an eine spannende und tiefgründige Geschichte auch wirklich erfüllen konnte?

In diesem Buch geht es um den Protagonisten Andrew Rush. Rush ist Schriftsteller und verfasst zudem unter dem Pseudonym “Pik Bube” verstörende und sehr düstere Thriller. Als “Pik Bube” fällt ihm das Schreiben leicht, aber am Ende dieser Nächte, die in rauschhaften Gewaltfantasien vergehen, kann sich Rush nicht an alles erinnern. Eines Tages erfährt der Autor, dass gegen ihn ein Plagiatsvorwurf publik gemacht wird und da ist “Pik Bube” mit seinen Ratschlägen zur Stelle. Aber kann Rush, um seine Existenz und seine Familie vor Schaden zu bewahren, wirklich auf die Vorschläge eingehen, ohne sich in noch schlimmeres zu verstricken?

Bei diesem Buch hatte mich vorallem der Klappentext gereizt, denn, meiner Meinung nach, verspricht er eine schaurige und vorallem spannende Geschichte. Die Umsetzung war dann leider etwas ernüchternd für mich. Der Einstieg in die Story ist mir gut gelungen und das Buch lässt sich problemlos und leicht lesen. Joyce Carol Oates hat ein Händchen für die psychologischen Aspekte und die Geschichte hatte soviel Potenzial, welches, in meinen Augen, aber leider kaum genutzt wurde.

Die Ausarbeitung der Charaktere ist solide, aber nicht so, dass sie mir länger im Gedächtnis bleiben würden. Das was ich wirklich schade fand war, dass es so gut wie keine Spannungsmomente gab. Das Buch liest sich eher locker und ohne das erhoffte Gruseln. Hier hatte ich mir viel mehr erhofft. Insgesamt fand ich es nett, aber auch etwas schade um die tolle Idee, aus der etwas richtig spannendes hätte entstehen können.

“Pik Bube” weckte meine Neugier durch die tolle Buchidee, bei der ich mich auf viel Spannung gefreut hatte. Letzteres gab es leider so gut wie gar nicht und die Story plätscherte mir ein bisschen zu oft nur vor sich hin. Wirklich schade, denn das Potenzial ist definitiv da gewesen.

Meine Bewertung: 2 von 5

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