Rezension

Rezension: Obsidian

Juni 2, 2014

Titel: Obsidian Schattendunkel

Autorin: Jennifer L. Armentrout

Verlag: Carlsen

Seitenzahl: 400 

ISBN-10: 3551583315

ISBN-13: 978-3551583314

Preis: 18,90 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Ein dunkles Geheimnis scheint über dem winzigen Städtchen zu liegen, in
das die siebzehnjährige Katy gerade erst umgezogen ist. Im umliegenden
Gebirge sollen merkwürdige Lichter gesehen worden sein, leuchtende
Menschengestalten … Viel schlimmer findet die leidenschaftliche
Buchbloggerin Katy jedoch, dass die nächste Bibliothek meilenweit weg
ist und sie kein Internet hat. Bis sie beschließt, bei ihren Nachbarn zu
klingeln und ein Junge die Tür öffnet, so düster und geheimnisvoll wie
der Ort selbst: Daemon Black.

 

 

 

Meine Meinung: 

“Obsidian Schattendunkel” ist der erste Band der Obsidian Reihe von Jennifer L. Armentrout. In Obsidian geht es um die Protagonistin Katy. Sie ist Buchbloggerin (sehr schöne Idee) und 17 Jahre alt. Katy ist mit ihrer Mutter vor kurzem aus Florida in ein kleines Örtchen in West Virgina gezogen. Katys Dad ist gestorben und Katy Mutter möchte mit diesem Umzug eine Art Neuanfang starten. Katy selbst ist wenig begeistert ihre Freunde zurücklassen zu müssen, aber ihrer Mum zuliebe gibt sie ihr bestes sich zu arrangieren. Katys Mutter möchte ihre Tochter animieren auf ihre Nachbarn zuzugehen, die wie sie herausgefunden hatte in Katys Alter seien müssten und um ihre Mum zu beruhigen nimmt sie sich vor bei den Nachbarn nach einer Wegbeschreibung zu fragen. Als Daemon Black ihr die Tür öffnet ist Katy hin und weg von seinem attraktiven Aussehen, aber Daemon holt sie schnell wieder von ihrer Wolke als er den Mund aufmacht und nur Gehässigkeiten und eine unverhohlene Ablehnung und Arroganz hervorkommen. Enttäuscht und wütend beschließt Katy nie wieder dort zu klingeln. Bei ihrem eigentlichen Ziel, dem Einkaufsladen, wird sie von einem hübschen jungen Mädchen angesprochen, die sich als Daemons Schwester Dee entpuppt und die beiden sind sich gleich sympathisch. Dee versucht sich für ihren Bruder zu entschuldigen und die beiden freunden sich schnell an, was Dees Bruder Daemon aber gar nicht passt und so versucht er Katy zu vergraulen… Zudem macht es der Protagonistin schwer zu schaffen, dass die ganze Stadt ein Problem mit ihr zu haben scheint, obwohl sie noch niemanden kennt und die unerklärlichen Dinge die sie an den Black Geschwistern bemerkt bringen sie auf die Spur eines großen Geheimnisses…

 

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. “Obsidian” ist in Ich-Form und aus der Sicht von Katy geschrieben, was mir gut gefallen hat. Ihre Gedankengänge und die Streitereien mit Daemon sind großartig wiedergegeben worden und ich musste oftmals über die beiden schmunzeln. Jennifer L. Armentrout schreibt zudem sehr gut verständlich und bildhaft was mir das Gefühl gab beim Geschehen fast dabei zu sein. Die Story ist sehr gut aufgebaut und auch die Charaktere sind super ausgearbeitet. Selbst die Nebencharaktere haben einen Wiedererkennungswert. Leider gab es einige Passagen im Buch, die mich viel zu sehr an die “Biss” Romane erinnert haben, teilweise wirkte es auf mich wie aus den anderen Büchern übernommen, was mir streckenweise nicht gut gefallen hat. Dann kamen aber wieder einige tolle Beschreibungen oder Eigenheiten der Charaktere, die mich wieder besänftigt haben. Zusammenfassend kann ich sagen, dass es mir viel Freude gemacht hat “Obsidian” zu lesen und ich freue mich auch schon auf den zweiten Band der Reihe. Bis auf die genannten Minuspunkte ist es für mich eine großartige Geschichte und ich hoffe, dass der zweite Teil noch besser werden wird. 

 

 

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