Rezension

Rezension: Niemandsland von Rhidian Brook

Februar 4, 2015

Titel: Niemandsland

 

Autor: Rhidian Brook

Verlag: C. Bertelsmann

Seitenzahl: 384

ISBN-10: 3570101282

ISBN-13: 978-3570101285

Preis: 19,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Hamburg 1946 unter britischer Besatzung. Die Stunde Null in einer vom Krieg zerstörten Stadt. “Sie erwarten die Beschlagnahme bereits. Sie müssen das Haus nur noch besichtigen, Sir, und die Leute rausschmeißen. Sie werden nicht enttäuscht sein.” “Und die Leute? Werden die auch nicht enttäuscht sein?”, fragte Colonel Lewis Morgan. “Die Leute?” “Die Luberts. Wenn ich sie rausschmeiße.” “Die können sich den Luxus einer Enttäuschung nicht erlauben. Das sind Deutsche.” “Ach, richtig. Wie dumm von mir.” Rhidian Brook erzählt in seinem von einer wahren Begebenheit inspirierten Roman eine dramatische Familien- und Liebesgeschichte. Nach Verlust und Zerstörung kehrt die Hoffnung zurück, und die Feinde von einst werden langsam zu Freunden. 

 

Meine Meinung: 

“Niemandsland” ist ein Roman des Autors Rhidian Brook. Dieses Buch spielt in Hamburg direkt nach dem 2.
Weltkrieg. Das besiegte Deutschland wird von den Siegermächten USA,
Sowjetunion, Frankreich und England in vier
Besatzungszonen aufgeteilt. Die Grossstadt wurde von heftigen
Bombardementen weitgehend zerstört. Einige Stadtteile wurden dermassen
ausgebombt und in Schutt und Asche gelegt, dass die Trümmerwüsten einer
Phantomstadt gleichen… 

 

Die Protagonisten in diesem Roman sind die englische Familie Morgan und die deutsche Familie
Lubert. Als höherem Offizier des britischen Militärs steht Lewis Morgan
ein stattliches Anwesen zum Wohnen zu und so wird die herrschaftliche
Villa an der Elbchaussee, die der Familie Lubert gehört, kurzerhand dem englischen Colonel als Wohnsitz zur Verfügung
gestellt.
Lewis schlägt dem überraschten Herrn Lubert eine Regelung vor und so
kommt es, dass zwei Familien unterschiedlicher und vor ein paar Monaten
noch verfeindeter Nationalitäten unter einem Dach wohnen. Diese Regelung ist eine Ausnahme welche von vielen Personen nicht verstanden und geächtet wird…

 

Der Klappentext des Buches lies mich ein emotionales und geschichtlich aufgebautes Buch vermuten, aber ich muss sagen, dass ich doch ein wenig enttäuscht war. Der Schreibstil hat mir gar nicht zugesagt ( war das eine schlechte Übersetzung? ). Die Beschreibungen des zerbombten Hamburg ging schon sehr unter die Haut. Die Charaktere konnten mich leider nicht überzeugen, für mich waren sie alle ein wenig zu flach und nicht sehr authentisch.

Auch von der Liebesgeschichte hatte ich mir mehr versprochen. 

 

Alles in allem hat mich “Niemandsland” leider nicht überzeugen können, denn weder der Inhalt noch die Charaktere konnten mich mitreissen.

 

 

 

 

 

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