Rezension

Rezension: Geheimer Ort von Tana French

März 14, 2015

Titel: Geheimer Ort

 

Autorin: Tana French

Verlag: Fischer Scherz

Seitenzahl: 704

ISBN-10: 3651000516

ISBN-13: 978-3651000513

Preis: 14,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Anmutig, behütet und golden, so scheint die abgeschirmte Welt des traditionsreichen Mädcheninternats St. Kilda. Doch vor einem Jahr ist dort im Park ein Junge erschlagen worden. Nun hängt sein Bild am Schwarzen Brett – mit der Überschrift: Ich weiss, wer ihn getötet hat. Der junge Detective Stephen Moran ahnt nicht, in welch gefährliches Netz aus Träumen und Lügen er hinter den Mauern des Internats geraten wird. 

 

Meine Meinung: 

“Geheimer Ort” ist ein Kriminalroman der Autorin Tana French. Dieses Buch hat als Schauplatz ein Mädcheninternat in Irland. Das Internat beherbergt vorwiegend reiche Mädchen und Mädchen wie Holly, die die Tochter eines Polizisten ist, sind hier die Ausnahme. In
der Nachbarschaft des Internats liegt die Schule der Jungen und ein großes Einkaufszentrum dient als
einzige Unterhaltung neben dem Internat und als Treffpunkt der
Geschlechter. Fast ein Jahr zuvor wurde einer der Jungen mit
eingeschlagenem Schädel auf einer Wiese im Park des Internats ermordet
aufgefunden. Die Ermittlungen verliefen damals im Sande und brachten Antoinette Conway eine schlechte Position unter den Kollegen beim Morddezernat ein.
Eine Weile später taucht an einem anonymen „Geheimnis-Brett“ im Internat eine Karte auf und es wird klar, dass eines der Mädchen zu wissen scheint, wer den Mord begangen hat. Gemeinsam beginnen Conway und Stephen Moran im Internat zu ermitteln…


Die Aufklärung des Mordes steht bei diesem Krimi leider nicht im Vordergrund. Stattdessen ist schon sehr früh klar, dass nur acht Teenager in dem
noblen katholischen Mädcheninternat als Mörderinnen an einem Schüler des
benachbarten Jungeninternats in Frage kommen. Dabei stehen sich zwei
Vierergruppen gegenüber: eine verschworene Gruppe von Freundinnen und
eine Gruppe die ihrer Wortführerin zunickt. 


Die Ermittler in diesem Buch haben mir ganz gut gefallen, aber ich hätte mir allgemein bei den Charakteren etwas mehr Tiefgang gewünscht. Der Schreibstil von Tana French ist angenehm zu lesen und gut verständlich. Sehr schade fand ich, dass es hier wenig Spannung gibt, wobei ich das doch schon bei einem Krimi erwarte. Vielmehr geht es um die Entwicklung der Mädchen in dem Internat. Es ist nett zu lesen, aber einfach nicht das, was ich bei dem Genre erwartet hatte. Daher konnte mich das Buch leider nicht überzeugen. 


“Geheimer Ort” ist für mich leider kein Krimi, sondern hat eher eine Tendenz als Jugend/ oder Entwicklungsroman. Ich habe etwas anderes erwartet.

 

Das Buch in einem Wort: 

*Spannungsarm*

 

 

 



 

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