Rezension

Rezension: Break Down – Sie musste sterben. Und du bist schuld. von B.A. Paris

September 6, 2018

Titel: Break Down – Sie musste sterben. Und du bist schuld.

Autorin: B.A. Paris

Übersetzer: Wulf Bergner

Verlag: Blanvalet Taschenbuch

Seitenzahl: 448

ISBN-10: 3734102642

ISBN-13: 978-3734102646

Preis: 9,99 Euro

Meine Meinung:

“Break Down – Sie musste sterben. Und du bist schuld.” ist ein Psychothriller der Autorin B.A. Paris. Auf dieses Buch war ich sehr neugierig, da der Klappentext für mich nach einer geheimnisvollen und spannenden Geschichte klang.

In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Cass. Cass ist eine junge Lehrerin, die eines Nachts, nach dem Treffen mit Kollegen, auf dem Weg nach Hause ist. Obwohl die Strecke gefährlicher ist, und sie durch ein Unwetter fährt, nimmt Cass als Abkürzung eine verlassene Landstraße. Dort sieht sie ein Auto stehen und hält an, aber als niemand aussteigt, beschließt sie weiterzufahren. Am nächsten Tag erfährt Cass aus den Nachrichten, dass an ebendieser Stelle eine junge Frau in ihrem Auto ermordet wurde. Cass plagen Schuldgefühle und sie fragt sich, ob sie die Tat hätte verhindern können. Kurze Zeit später bekommt Cass anonyme Anrufe und sie muss in Betracht ziehen, dass es der Mörder nun auch auf sie abgesehen hat …

Der Einstieg in dieses Buch ist mir gut gelungen. B. A. Paris hat einen tollen, beschreibenden Schreibstil, mit dem sie immer wieder eine spannende Atmosphäre aufbaut. Die Seiten fliegen nur so dahin und ich habe schon bald mit der Protagonistin mitgefiebert. Leider hatte ich auch schnell eine Vermutung, was die Auflösung angeht, was die Spannung ein bisschen gedämpft hat. Hier hätte ich mich gefreut, wenn manches etwas subtiler und nicht so offensichtlich gewesen wäre.

Die Ausarbeitung der Charaktere ist der Autorin gut gelungen und auch die Entwicklungen haben mir gefallen. Lediglich bei der Protagonistin hatte ich lange das Gefühl, dass sie zuviel mit sich machen lässt und einiges ohne Erklärung hinnimmt. Hier wäre etwas mehr Eigeninitiative, in meinen Augen, glaubhafter gewesen. Die Spannung habe ich als recht solide empfunden. Während ich im ersten Drittel und im letzten Drittel, sehr angetan davon war, fand ich den Mittelteil leider ziemlich zäh. Das lag vorallem an den sehr detailliert beschriebenen Inhalten, die nichts zur Handlung beigetragen haben, und sich auch inhaltlich wiederholt haben.

“Break Down” hat einige gute Ansätze, die mir zum Teil sehr gut gefallen haben. Leider war der Mittelteil der Geschichte wirklich zäh und die Auflösung schon zu Beginn etwas zu vorhersehbar, was ich schade fand.

Meine Bewertung: 3 von 5

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  1. Hallo Petra,

    ich liebe total spannende Thriller, bei denen das Ende nicht vorhersehbar ist. Die stetigen Wendungen sind dort besonders wichtig. Scheint bei diesem Buch nicht der Fall zu sein, daher lasse ich mal die Finger davon. Gibt ja genügend andere. 🙂

    LG und danke für diese erhellende Rezi,
    Barbara

  2. Huhu Petra ;D

    Ich hab das Buch ja auch gelesen und muss sagen, ich fand es ganz gut, aber du hast absolut Recht, die Auflösung war sehr schnell klar, auch das fand ich etwas schade! ;/
    Insgesamt fand ich “Saving Grace” auch viel besser!

    Dein Brief ist übrigens gestern angekommen! 😀 Vielen lieben Dank! <3
    Jessi

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