Rezension

Kurzrezension: Nacht der Diebe von Hanna Kuhlmann

April 14, 2018

 

Titel: Nacht der Diebe

Autorin: Hanna Kuhlmann

Verlag: Knaur TB

Seitenzahl: 368

ISBN-10: 3426521210

ISBN-13: 978-3426521212

Preis: 9,99 Euro 











Inhalt: 

2016 in Leipzig mit dem Indie Autor-Preis ausgezeichnet, erscheint Hanna
Kuhlmanns viel beachtetes Debüt nun auch als Taschenbuch:
Shivari
wurde vom Gott des Wassers dazu auserwählt, sein Erbe anzutreten – und
dank dieser neuen Fähigkeiten gelingt es Shivari schnell, innerhalb der
Diebesgilde der Stadt Vesontonio aufzusteigen. Doch die Welt der Götter
ist im Umbruch, und auf den eigensinnigen jungen Dieb warten weitaus
größere Aufgaben, als die Herrschaftsinsignien aus dem Palast zu
stehlen. Und dann ist da noch Fuchs, ein junger Adliger, der mehr
Gefallen an einem Leben als Meisterdieb denn als künftiger Fürst findet,
und Shivaris Weg immer wieder kreuzt …

Preisgekrönte, klassische Fantasy mit einem originellen Twist.

 

 

Lesegrund: 

Bei diesem Buch habe ich mich, vom Klappentext her, auf eine neuartige Fantasygeschichte gefreut und daher wollte ich es sehr gerne lesen.

 

Handlung:

In dieser Geschichte geht es um den Protagonisten Shivari. Shivari ist der Erbe des Gottes des Wassers und das bringt für ihn auch einige neue Fähigkeiten mit sich. Durch sein neues Können gelingt es ihm auch bald innerhalb der Diebesgilde weit aufzusteigen. Doch seine Raubzüge geraten für Shivari in den Hintergrund, denn die Götterwelt befindet sich im Umbruch und auch auf Shivari warten neue Aufgaben. Zudem gibt es da auch noch Fuchs, einen jungen Adligen, der Shivari’s Weg immer wieder kreuzt …

 

Schreibstil: 

Der Schreibstil von Hanna Kuhlmann hat mir gut gefallen. Ich fand es schön, dass die Geschichte flüssig zu lesen und dennoch auch vielschichtig war. Letzteres lag vorallem an den verschiedenen Erzählsträngen, die zum Teil in der dritten Person erzählt werden und im Erzählstrang aus der Sicht von Shivari in Ich – Form. Diese Abwechslung hat mir gut gefallen.  



Charaktere: 

Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir gut gefallen. Ich fand es schön, dass die Autorin hier so individuelle und facettenreiche Charaktere geschaffen hat und die Handlung nicht nur von dem Protagonisten Shivari getragen wird. Auch die Nebencharaktere fand ich gelungen und sie ergeben, zusammen mit den Hauptcharakteren, ein stimmiges Bild. 

 

Spannung: 

Auch in Sachen Spannung konnte mich Hanna Kuhlmann über weite Strecken abholen. Ich fand die Geschichte fast durchgängig interessant und auch die Spannung war an den richtigen Stellen auf einem guten Niveau vorhanden. 

 

Emotionen:  

Mit dem Punkt der Emotionen konnte mich die Autorin leider nicht komplett überzeugen. Ich fand die Gefühle der Charaktere zwar authentisch dargestellt, aber richtig mitgefühlt habe ich leider nicht mit ihnen. Wäre letzteres noch der Fall gewesen, hätte das Buch echtes Highlight Potenzial gehabt.  

 

“Nacht der Diebe” ist eine spannende und unterhaltsame Fantasygeschichte, die mich fast in allen Punkten überzeugt hat. Lediglich mit den Emotionen konnte mich die Autorin nicht immer abholen. Ansonsten fand ich die neuartige Idee und die interessanten Charaktere sehr gelungen.

 

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