Rezension

Kurzrezension: Kretische Feindschaft von Nikos Milonás

Juni 24, 2019

Titel: Kretische Feindschaft

Band: 1 von ?

Autor: Nikos Milonás

Verlag: Fischer Scherz

Seitenzahl: 400

ISBN-10: 3651025802

ISBN-13: 978-3651025806

Preis: 14,99 Euro

Lesegrund:

Auf das Buch bin ich durch den Fischer Leseclub auf Lovelybooks aufmerksam geworden und da ich noch nie einen Krimi gelesen habe der auf Kreta spielt, war ich gespannt auf die Geschichte.

Handlung:

In dieser Geschichte geht es um den Protagonisten Kommissar Michalis Charisteas. Michalis lebt in seiner Heimatstadt Chania und kann sich gar nicht vorstellen jemals woanders zu leben. Das einzige was ihm oft fehlt ist seine Freundin Hannah, die in Deutschland lebt und nur alle paar Monate zu Besuch ist. An diesem Tag soll er sie endlich wieder sehen, aber bevor der Kommissar sie in die Arme schließen kann wird er mit einem neuen Fall betraut. Der Bürgermeister des Nachbarorts wird vermisst und kurz darauf tot an der Felsenküste gefunden. Die örtliche Polizei verbucht den Tod als Unfall, aber Michalis gibt sich mit der Erklärung nicht zufrieden und stößt bei seinen Ermittlungen auf alte Feindschaften, die weitere Opfer fordern …

Schreibstil:

Der Schreibstil von Nikos Milonás ist angenehm und leicht zu lesen. Der Autor schreibt teilweise bildhaft, was dem vermitteln der kretischen Atmosphäre oftmals sehr zugute gekommen ist.

Charaktere:

Die Ausarbeitung der Charaktere ist solide und ich kann mir gut vorstellen, dass in den Folgebänden auch noch mehr an Entwicklung hinzukommen wird. Was ich etwas störend fand war, dass doch sehr viele Klischee’s bedient werden, das mag für manche*n unterhaltsam sein, aber auf mich wirkte es ein bisschen so als ob man die allgemeinen Phrasen zB bei den Unterschieden zwischen den Ländern stark bedient. Das hat mir nicht so gut gefallen.

Spannung:

Den Spannungsbogen hat der Autor gut gehalten. Die Story ist interessant geschrieben und ich habe die Entwicklungen gerne mitverfolgt. Hier gab es für mich nichts zu beanstanden, denn ich wurde positiv überrascht.

Emotionen:

Die Emotionen in Sachen Liebesgeschichte fand ich nett, aber nicht so geschrieben, dass sie mich jetzt groß berührt hätte. Aber das ist, für mich, bei einem Kriminalroman auch kein Muss, weshalb mich das gar nicht gestört hat.

“Kretische Feindschaft” ist ein solider Krimi, der mich gut unterhalten hat. Mit etwas weniger Klischee’s hätte mich der Autor noch mehr überzeugen können. Alles in allem ein guter Reihenauftakt!

Meine Bewertung: 3,5 von 5

*RE

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