Rezension

Kurzrezension: Der Duft des tiefblauen Meeres von Sofia Caspari

August 5, 2019

Titel: Der Duft des tiefblauen Meeres

Autorin: Sofia Caspari

Verlag: Bastei Lübbe

Seitenzahl: 432

ISBN-10: 9783404177097

ISBN-13: 978-3404177097

Preis: 10,00 Euro

Lesegrund:

Sommerliche Lektüre, die so klingt, als könnte sie ganz nach meinem Geschmack sein. Zudem fand ich Kroatien als Schauplatz interessant.

Handlung:

In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Pia. Pia reist nach der Trennung von ihrem Freund, einer Eingebung folgend, nach Kroatien. In diesem Land hat ihr Großvater vor Jahrzehnten sehr glückliche Zeiten verbracht. Auf der Insel Cres lernt Pia den Winzer Goran kennen, der sie auf sein Weingut einlädt. Doch Goran’s Familie bringt Pia überraschend eine starke Ablehnung entgegen, da Goran’s Onkel vor über fünfzig Jahren spurlos in Deutschland verschwand …

Schreibstil:

Der Schreibstil von Sofia Caspari ist flüssig und gut zu lesen. Manche Beschreibungen haben mir gut gefallen, aber ich hätte mir mehr sommerliches Flair erhofft.

Charaktere:

Die Charaktere hat Sofia Caspari solide ausgearbeitet, aber ich hätte mir in manchen Momenten allgemein mehr Tiefgang und auch mehr Authentizität gewünscht.

Spannung:

Von der Beschreibung auf dem Klappentext klang das Buch mit den Geschehnissen aus der Vergangenheit so, als ob sich eine rätselhafte und spannende Geschichte darin verstecken könnte. Leider war die Handlung ziemlich vorhersehbar und die Verknüpfungen zu den Vorfahren nicht so spannend, wie ich es mir erhofft habe.

Emotionen:

Die Emotionen sind recht gut dargestellt. Die Autorin bietet in diesem Buch süße und leichte Unterhaltung, die nett zu lesen, aber nicht sonderlich tiefgründig ist. Das war auch bei den Emotionen der Fall, was ich ein bisschen schade fand. Die Liebesgeschichte hätte, in meinen Augen, gerne etwas emotionaler sein dürfen.

“Der Duft des tiefblauen Meeres” ist ein nette, unterhaltsame Geschichte, die sich aber leider nicht aus der Masse an sommerlichen Storys hervorzuheben weiß. Besonders in Sachen Spannung und Emotionen gab es mir ein bisschen zuviel Luft nach oben.

Meine Bewertung: 3 von 5

*RE

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