Rezension

Kurzrezension: Das Jahr der Schmetterlinge von Harriet Evans

Dezember 16, 2017

Titel: Das Jahr der Schmetterlinge

Autorin: Harriet Evans

Übersetzerin: Tina Thesenvitz

Verlag: Knaur TB

Seitenzahl: 528

ISBN-10: 342652046X

ISBN-13: 978-3426520468

Preis: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Wie schon in „Das Buch der verborgenen Wünsche“ und „Der Garten der
verbotenen Träume“ stellt die englische Bestseller-Autorin Harriet Evans
auch in ihrem Familiengeheimnis-Roman „Das Jahr der Schmetterlinge“
unter Beweis, dass sie eine Meisterin des Genres ist. Atmosphärisch,
geheimnisvoll, packend – diesen Roman um das tragische Schicksal einer
Familie möchte man nicht mehr aus der Hand legen!
Schon seit Jahren
wünscht sich Nina Parr, mehr über ihre Herkunft und ihren früh
verstorbenen Vater zu erfahren, doch ihre Mutter schweigt beharrlich.
Die Mutter-Tochter-Beziehung ist schwierig. Erst ein anonymer Brief mit
alten Fotos zu ihrem 26. Geburtstag gibt Nina eine Ahnung von der
Vergangenheit ihrer Familie. Auf der Suche nach der Wahrheit stößt sie
in Cornwall auf das verfallene Anwesen ihrer Vorfahren, das von einem
wunderschönen Schmetterlingsgarten umgeben ist. Der Ort übt auf Nina
eine große Faszination aus, doch nach und nach entdeckt sie seine
dunklen Geheimnisse …

 

 

Lesegrund: 

Ich lese ja immer wieder gerne Geschichten, in denen es um spannende Familiengeheimnisse geht und dieses Buch klang für mich daher nach der passenden Lektüre. 

 

Handlung: 

In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Nina Parr. Nina wünscht sich schon seit vielen Jahren nichts mehr, als endlich alles über ihre Herkunft zu erfahren. Ihr Vater ist früh verstorben und ihre Mutter möchte Nina keine Antworten geben, weshalb die Beziehung der beiden auch schwierig ist. Als Nina an ihrem 26. Geburtstag einen anonymen Brief mit alten Fots bekommt, begibt sich die junge Frau auf eine  Spurensuche, die sie nach Cornwall führt. Dort steht das verfallene Anwesen ihrer Vorfahren und besonders der Schmetterlingsgarten zieht Nina wie magisch an …

 

Schreibstil: 

Der Schreibstil von Harriet Evans hat mir ansich gut gefallen. Leider wirkte die Handlung oftmals etwas sprunghaft auf mich und es fehlte sehr an Struktur. Das machte das Lesen in manchen Passagen schon ein bisschen anstrengend.  



Charaktere: 

Die Ausarbeitung der Charaktere ist solide. Ich konnte zu keinem von ihnen einen tieferen Zugang finden, aber das stellte kein großes Problem dar. Was ich ein bisschen schade fand war, dass ich gerade die Protagonistin Nina als ein bisschen zu unscheinbar empfunden habe. Dadurch habe ich nicht so mit ihr mitfiebern können, wie ich es mir gewünscht hätte.


 

Spannung: 

Von der Spannung hatte ich mir bei diesem Buch sehr viel versprochen und bin leider schon bald ziemlich ernüchtert gewesen. Die versprochene Atmosphäre fehlte, in meinen Augen, komplett und auch in Sachen Spannung konnte ich die Momente leider suchen. Das rätselhafte was ich mir von der Geschichte erhofft hatte war eher am Rande zu finden und konnte mich in dieser Form leider nicht fesseln. 

 

Emotionen:   

Die Emotionen hat Harriet Evans in Ansätzen gut dargestellt. Nina’s Sehnsucht danach mehr über ihre Herkunft zu erfahren habe ich der Autorin komplett abgenommen, aber in anderen Momenten wirkte das emotionale mir doch zu oberflächlich. Letzteres war besonders bei den Vergangenheitsanteilen der Fall. Da hätte es in meinen Augen mehr Potenzial gegeben. Ich gebe diesem Buch daher 2,5 Rosen aufgerundet auf 3.


“Das Jahr der Schmetterlinge” konnte mich nicht so packen, wie ich es mir vom Klappentext erhofft hatte. Besonders fehlten mir die Spannung und etwas mehr Struktur in der Handlung. 

 

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