Rezension

Kurzrezension: Café Morelli von Giancarlo Gemin

November 19, 2017

Titel: Café Morelli

Autor: Giancarlo Gemin

Übersetzerin: Gabriele Haefs

Verlag: Königskinder

Seitenzahl: 272

ISBN-10: 3551560439

ISBN-13: 978-3551560438

Preis: 16,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Als der vierzehnjährige Joe erfährt, dass das Café seines geliebten nonno
geschlossen werden soll, ist er entsetzt! Und schwört sich, alles zu
tun, damit das nicht passiert. Doch das ist leichter gesagt als getan,
denn die glorreichen Zeiten des “Morelli” scheinen vorüber. Zum Glück
aber hat Joe nicht nur den italienischen Dickkopf seines Großvaters
geerbt, sondern in seiner Cousine Mimi auch eine raffinierte Köchin, die
mit ihren großartigen Gerichten die gesamte Straße in Verzückung
versetzt. So weht durch das kleine walisische Viertel bald schon ein
Hauch Dolce Vita. Und Joe muss feststellen: Familie, Freunde und die
beste Pasta der Welt – manchmal braucht es einfach nur die richtigen
Zutaten.

 

 

Lesegrund: 

Bei diesem Buch hat mich der Klappentext direkt angesprochen, da er nach einer schönen und warmherzigen Geschichte klang. 

 

Handlung: 

In dieser Geschichte geht es um den vierzehnjährigen Protagonisten Joe. Als Joe erfährt, dass das Café seines Großvaters geschlossen werden soll, ist er schockiert. Zwar scheinen die erfolgreichen Zeiten des “Morelli” lange vorrüberzusein, aber Joe ist entschlossen das Café zu retten. Mit seiner Cousine Mimi, die eine wunderbare Köchin ist, tut er alles dafür die Schließung abzuwenden und merkt schon bald, dass es nicht nur für ein Gericht, sondern auch im Leben, oft nur auf die richtigen Zutaten ankommt. 

Schreibstil: 

Der Schreibstil von Giancarlo Gemin ist leicht und problemlos zu lesen, was auch toll für die, vorwiegend angesprochene, jüngere Zielgruppe ist.  



Charaktere: 

Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir gut gefallen. Der Protagonist war mir leider manchmal etwas zu kindlich dargestellt, was für mich, ab und an ein bisschen anstrengend war. Die Nebencharaktere haben mir gut gefallen und ich fand das Zusammenspiel der Charaktere untereinander wirklich schön beschrieben. 

 

Spannung: 

Mit dem Spannungsaspekt konnte mich der Autor leider nicht gänzlich überzeugen. Ich habe die Entwicklungen zwar meistens unterhaltsam gefunden, aber richtig mitgefiebert, wie ich es mir nach der Lektüre des Klappentextes gewünscht hätte, habe ich leider nicht. Am besten haben mir noch die Einblicke in die Vergangenheit des “Morelli’s” gefallen.

 

Emotionen:   

Die Königskinder Bücher sind, meiner Meinung nach, immer ein Garant für emotionale Geschichten, aber in diesem Werk hat mir das ein bisschen gefehlt. Ich fand die Handlung süß gemacht, unterhaltsam und auch humorvoll, aber die großen Emotionen, die ich mir erhofft hatte, habe ich leider nicht bemerkt. 

 

 “Café Morelli” ist eine kurzweilige Familiengeschichte mit einem extra Plus für Pasta Fans. Ich hatte nette Lesestunden, aber die großen Emotionen fehlten mir leider.

 

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