Rezension

Rezension: Mit dem schwarzen Hund leben

März 13, 2014

Titel: Mit dem schwarzen Hund leben

 Autoren: M.+A. Johnstone

 Verlag: Antje Kunstmann

 Seitenzahl: 80

 ISBN-10: 3888975948

 ISBN-13: 978-3888975943

 Preis: 14,90 Euro

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Jeder kennt jemanden, der irgendwann einmal an einer Depression gelitten
hat oder noch leidet am schwarzen Hund , wie sie in diesem Büchlein
heißt. Matthew Johnstone war selbst über viele Jahre betroffen, seine
Frau Ainsley hat ihn in dieser Zeit begleitet und unterstützt. Mit dem
schwarzen Hund leben hält eine Fülle praktischer Ratschläge bereit
darüber, wie man eine Depression frühzeitig erkennt, was man dagegen tun
kann und was man lieber bleiben lässt, vor allem aber auch darüber, wie
Angehörige helfen können, ohne dabei selbst krank zu werden. Die
Johnstones haben eindringliche, berührende und oft humorvolle Bilder für
das Leben mit der Depression gefunden und einen Ton, der Betroffene und
ihre Angehörigen aus ihrer Isolation und Hilflosigkeit befreit, Trost
spendet, Mut macht und Hoffnung verleiht.

 

Meine Meinung:  

“Mit dem schwarzen Hund leben” ist das zweite bebilderte Buch von Matthew Johnstone, dieses in Zusammenarbeit mit seiner Frau Ainsley Johnstone. Dieses zweite Buch vom schwarzen Hund ist Angehörigen und Freunden gewidmet, die es auch nicht immer leicht haben, wenn ein naher Mensch an einer Depression erkrankt ist. Dieses Buch beginnt mit den Dingen, die auch Aussenstehenden auffallen können, den sogenannten Symptomen oder Anzeichen. Hierzu zählen zum Beispiel die starke Müdigkeit und das nie ausgeruht-sein, das fehlende Leuchten in den Augen der Betroffenen, die Antriebslosigkeit und das vernachlässigte Erscheinungsbild. Oder auch auch verpasste Termine, Gefühlsarmut oder Lebensmüdigkeit.


Danach folgen ein paar treffende Beispiele für Dinge, die man besser nicht tun oder sagen sollte. Was mir besonders gut gefällt ist, dass auch immer eine Erklärung folgt, warum diese Aussagen oder Taten nicht ratbar sind. So kann man diese Dont’s auch sehr einfach nachvollziehen, was zu noch mehr Verständnis füreinander führt.

Nach den Dont’s kommen aber auch noch einige hilfreiche Tipps für gute Aussagen, oder Taten, die dem Betroffenen weiterhelfen und auch dem Kontakt untereinander. 

Hier wird zum Beispiel empfohlen dem Betroffenen Informationen nicht aufzudrängen, sondern sie behutsam mitzuteilen oder auch einfach “nur zuzuhören”, was unglaublich viel bringen kann. Desweiteren werden auch Sachen wie Begleitung zu Terminen oder Unterstützung bei jeglicher Art von Sport oder überhaupt Bewegung genannt.

Weitere Themenbereiche in diesem tollen Buch sind auch die Selbstfürsorge für Angehörige und Freunde, die häufig zu kurz kommt und das Thema wie man lernen kann die Krankheit zu akzeptieren. 

 

Ein wunderbares Buch für Betroffene, aber auch ganz klar für Angehörige und Freunde, die mehr über die Krankheit Depression erfahren wollen und wissen möchten, wie man den Umgang zu einem depressiven Menschen, positiv verbessern kann. 

 

 


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