Rezension

Rezension: Love Letters To The Dead von Ava Dellaira

Februar 25, 2015

Titel: Love Letters To The Dead

 

Autorin: Ava Dellaira

Verlag: CBT

Seitenzahl: 416

ISBN-10: 3570163148

ISBN-13: 978-3570163146

Preis: 17,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Es beginnt mit einem Brief. Laurel soll für ihren Englischunterricht an
eine verstorbene Persönlichkeit schreiben. Sie wählt Kurt Cobain, den
Lieblingssänger ihrer Schwester May, die ebenfalls viel zu früh starb.
Aus dem ersten Brief wird eine lange Unterhaltung mit toten
Berühmtheiten wie Janis Joplin, Amy Winehouse und Heath Ledger. Denn die
Toten verstehen Laurel besser als die Lebenden. Laurel erzählt ihnen
von der neuen Schule, ihren neuen Freunden und Sky, ihrer großen Liebe.
Doch erst, als sie die Wahrheit über sich und ihre Schwester May
offenbart, findet sie den Weg zurück ins Leben und kann einen letzten
Brief an May schreiben…

 

Meine Meinung: 

“Love Letters To The Dead” ist ein Roman der Autorin Ava Dellaira. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Laurel, die sich, nach dem Tod ihrer Schwester May,  gezwungen sieht ein ganz neues Leben zu beginnen. Denn nicht nur der Tod ihrer Schwester belastet Laurel, sondern auch die Trennung ihrer Eltern und dass ihre Mutter ohne  sie in einen anderen Bundesstaat gezogen ist. Zunächst versucht die Protagonistin in die
Fußstapfen ihrer großen Schwester zu treten, um ihr näher zu sein, aber dabei scheint sie sich mehr und mehr selbst zu verlieren. Als sie im Englischunterricht die Aufgabe erhält, einen
Brief an eine verstorbene Person zu schreiben, beginnt für die
Laurel eine schwierige Reise zu sich selbst, während der sie sich mit unterschiedlichsten Geschehnissen befassen muss…


Dieser Roman ist komplett in Briefform geschrieben und bei diesen Briefen ist immer die Protagonistin Laurel die Verfasserin. Was sich dem jungen Mädchen zunächst als lästige Arbeitsaufgabe im Unterricht darstellt, hilft ihr schließlich mehr und mehr ihre Gedanken zu sortieren und sich in ihrem Leben zurecht zu finden. Die Briefe die Laurel schreibt, richtet sie alle an verstorbene Persönlichkeiten und fügt auch immer besondere Kennzeichen, Karrierepunkte oder Geschehnisse aus deren Leben ein, auf die sie sich bezieht. So erfährt man als Leser auch immer ein bisschen mehr, zum Beispiel aus dem Leben von Kurt Cobain, Janis Joplin oder auch Heath Ledger. Diese Passagen fand ich sehr interessant, aber ich habe es nicht immer als authentisch empfunden, welche Gedanken Laurel hat. Für mich passten bestimmte Dinge eher zu einer reiferen Frau, als zu einem Mädchen. 


Sehr beeindruckend fand ich, das das gesamte Buch sehr emotional und einfühlsam geschrieben ist. Teilweise war es, mir persönlich aber zu düster, gerade das durchgängige Thema Suizid führte dazu, dass ich beim Lesen öfters pausieren musste. Dagegen wirkten die Schul- und Alltagsgschehnisse der jungen Protagonistin sehr banal und irgendwie führte das dazu, dass die Geschichte für mich nicht komplett stimmig war. Die Charaktere waren gut ausgearbeitet und auch einige Themen passen toll zum Thema Jugend, zum Beispiel die Selbstfindung von Laurel oder das Bedürfnis sich irgendwo zugehörig zu fühlen. Alles in allem waren es mir aber zuviele Themen, ich glaube, wenn die Autorin sich auf wenigere konzentriert hätte, hätte es mich umhauen können. So muss ich leider sagen, dass die Themensprünge mir das Lesevergnügen manches Mal doch sehr gedämpft haben. Das Ende des Buches fand ich leider zu kurz abgehandelt, dafür, dass May so eine große Bedeutung im Buch hat, hätte ich mir da noch etwas mehr gewünscht. 


“Love Letters To The Dead” besticht durch eine emotionale Handlung, die zu Tränen rührt, die mir aber manches mal zu schwer auf die Stimmung drückte. Der rote Faden ist zwar da, aber viele Themen, die sich abwechselten, haben mir das Lesevergnügen manchmal genommen, da ich immer wieder aus der vorigen Handlung gerissen wurde.


Beschreibung des Buches in einem Wort:

*Taschentuchalarm*

 

 


 

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