Rezension

Rezension: Das Labyrinth der Lichter von Carlos Ruiz Zafón

März 30, 2017

Titel: Das Labyrinth der Lichter

Band: 4 von 4

Autor: Carlos Ruiz Zafón

Übersetzer: Peter Schwaar

Verlag: S. Fischer

Seitenzahl: 944 

ISBN-10: 3100022831

ISBN-13: 978-3100022837

Preis: 25,00 Euro

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Packend, rasant und voller Magie – der neue Zafón!

Carlos
Ruiz Zafón, Autor des Weltbestsellers ›Der Schatten des Windes‹, ist
zurück! Mit seinen Romanen rund um den Friedhof der Vergessenen Bücher
schuf der spanische Bestsellerautor eine der faszinierendsten
Erzählwelten aller Zeiten. Die Verheißung, die mit ›Der Schatten des
Windes‹ begann, findet mit seinem neuen großen Roman ›Das Labyrinth der
Lichter‹ ihre Vollendung.

Spanien in den bleiernen Tagen des
Franco-Regimes: Ein Auftrag der Politischen Polizei führt die
eigenwillige Alicia Gris von Madrid zurück in ihre Heimatstadt
Barcelona. Unter größter Geheimhaltung soll sie das plötzliche
Verschwinden des Ministers Mauricio Valls aufklären, dessen dunkle
Vergangenheit als Direktor des Gefängnisses von Montjuïc ihn nun
einzuholen scheint. In seinem Besitz befand sich ein geheimnisvolles
Buch aus der Serie ›Das Labyrinth der Lichter‹, das Alicia auf
schmerzliche Weise an ihr eigenes Schicksal erinnert. Es führt sie in
die Buchhandlung Sempere & Söhne, tief in Barcelonas Herz. Der
Zauber dieses Ortes schlägt sie in seinen Bann, und wie durch einen
Nebel steigen Bilder ihrer Kindheit in ihr auf. Doch die Antworten, die
Alicia dort findet, bringen nicht nur ihr Leben in allerhöchste Gefahr,
sondern auch das der Menschen, die sie am meisten liebt.

Meisterlich
verknüpft Carlos Ruiz Zafón die Erzählfäden seiner Weltbestseller ›Der
Schatten des Windes‹, ›Das Spiel des Engels‹ und ›Der Gefangene des
Himmels‹ zu einem spannenden Finale.

 

 

Meine Meinung: 

“Das Labyrinth der Lichter” ist der vierte Band einer bekannten Buchreihe ( “Friedhof der vergessenen Bücher” ) des Autors Carlos Ruiz Zafón. Ich wußte zunächst gar nicht, dass das Buch zu einer Reihe gehört, war aber ganz glücklich, dass es sich auch problemlos ohne jegliches Vorwissen lesen lässt. 

 

In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Alicia Gris. Alicia arbeitet bei der Politischen Polizei in Madrid und ein Auftrag führt sie zurück in ihre eigene Heimatstadt Barcelona. Dort soll sie unter größter Geheimhaltung das Verschwinden des Ministers Mauricio Vall aufklären und es wird schnell deutlich, dass ihn seine Vergangenheit als Direktor des Gefängnisses Montijuic wohl eingeholt hat. 

 

In seinem Besitz befindet sich das Buch “Das Labyrinth der Lichter”, welches Alicia in die Buchhandlung Sempere & Söhne führt. Dort schlägt sie der Zauber des Ortes direkt in ihren Bann und Alicia stößt auch auf Antworten, die allerdings nicht nur ihr eigenes Leben in große Gefahr bringen … 

 

 

Der Einstieg in diese Geschichte ist mir gut gelungen. Dank des dichten und bildgewaltigen Schreibstils von Carlos Ruiz Zafón war ich direkt gefesselt von der Geschichte. Besonders schön fand ich die Atmosphäre, die einem als Leser/Leserin einen tollen Einblick in das Spanien in der Zeit des Franco Regimes ermöglicht. Die Handlung ist sehr dicht beschrieben und es kommt immer wieder zu neuen, interessanten Entwicklungen oder es offenbaren sich zuvor nicht vermutete Verbindungen. 

 

Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Ich mochte besonders die Protagonistin sehr gerne, aber auch die liebevoll geführte Buchhandlung und und und. Also insgesamt hat mich die Geschichte wirklich abtauchen lassen, was ich richtig gut fand!

 

Den Spannungsbogen hat der Autor ebenfalls schön ausgearbeitet. Ich habe trotz der ordentlichen Dicke des Buches nie das Gefühl gehabt, auf langatmige Stellen zu stoßen, was ich wirklich beeindruckend fand. So hatte ich auf jeden Fall immer Lust weiterzulesen und weiß nach diesem Buch ganz sicher, dass ich auch die anderen drei Bücher noch von Anfang an lesen möchte. Dann gönne ich mir dieses auch nochmal als re-read, denn ich finde es lohnt sich!

 

Positiv: 

* schöne Ausarbeitung der Charaktere 

* wunderbare Atmosphäre

* dichte Handlung

 

Negativ: 

* nicht richtig negativ, aber es gab keine nervenaufreibende Spannung. Dafür 

   punktet der Autor aber durch viele andere Dinge.

 

“Das Labyrinth der Lichter” ist ein großartiger Roman, der mich mit der perfekten Mischung aus tollen Charakteren und einer dichten, interessanten Handlung für einige Stunden aus dem Alltag, nach Barcelona, entführen konnte!

 

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