Rezension

Rezension: Blutmale

Juli 26, 2014
Bildquelle: Blanvalet

Titel: Blutmale

 

Autorin: Tess Gerritsen

Verlag: Blanvalet

Seitenzahl: 416

ISBN-10: 3442371384

ISBN-13: 978-3442371389

Preis: 9,99 Euro 








 

 

Inhalt: 


Eine junge Frau wird verstümmelt aufgefunden – ihre Leiche wurde
offensichtlich für ein satanisches Ritual missbraucht. Die
weihnachtliche Stimmung endet jäh, als Detective Jane Rizzoli zum
Fundort einer weiblichen Leiche gerufen wird. Bei der Autopsie entdeckt
Gerichtsmedizinerin Maura Isles, dass die abgetrennte Hand einer anderen
Frau gehört haben muss. Dann stirbt eine Kollegin aus Janes Team, die
den Geschichtsprofessor Antony Sansone beobachtete. Auch ihr Körper ist
gezeichnet. Während Jane den undurchsichtigen Professor und die
Mitglieder seiner obskuren Stiftung „Mephisto“ unter die Lupe nimmt und
überall auf eine Mauer des Schweigens trifft, findet Maura an ihrer
Haust
üre Blutmale …


Meine Meinung: 

Da mir die ersten Bände der Reihe um Jane Rizzoli und Maura Isles so gut gefallen hatten konnte ich kaum erwarten zu erfahren, wie es weitergeht. In “Blutmale”, dem sechsten Band dieser Buchreihe von Tess Gerritsen beginnen die Ermittlungen bei einem grausamen Mordfall, bei dem eine Frau brutal getötet wurde. Die Aufmachung der Verstorbenen und der Tatort deuten schnell auf satanistische Rituale hin. Besonders erschreckend ist, dass Maura Isles bei der nachfolgenden Autopsie feststellt, dass die abgetrennte Hand gar nicht zu der ermordeten Frau gehört. Schockiert stellen sich die Ermittler auf einen Serienmörder ein und es wird schnell klar, dass sie richtig liegen. Als auch noch eine Kollegin von Rizzoli tot aufgefunden wird, nachdem sie Anthony Sansone observierte, gerät die sonderbare “Mephisto”- Stiftung um Sansone in Verdacht mit den Morden zu tun zu haben…

 

Neben dieser Haupthandlung kommt in eingeschobenen Kapiteln eine junge Frau namens Lilly vor, die in Italien vor jemandem auf der Flucht ist, der auch Menschen getötet hatte, die sie kannte. Es ist schnell offensichtlich, dass die Geschehnisse mit Rizzolis Fall in Verbindung stehen müssen, aber die Erzählungen waren abwechslungsreich und haben die Spannung für mich erhöht. Lediglich das Mystische in beiden Handlungssträngen war mir manchmal ein bisschen zu sehr “drüber”.

 

Vom Stil her bleibt sich Tess Gerritsen auch beim sechsten Teil dieser Buchreihe treu. Es gibt interessante Ermittlungen und spannende Erkenntnisse bei Mauras Autopsien. Aber auch Mauras Privatleben verändert sich. Nachdem sie und der Pater Daniel Brophy schon in den vorigen Bänden umeinander herumgeschlichen sind kommen sie sich in diesem Buch auch körperlich nahe. Aber wirklich glücklich scheint Maura mit der Situation nicht zu sein, denn sie kommt immer hinter der Kirche und als auch noch Jane Rizzoli Sorgen um sie äußert geraten die beiden aneinander. Die Distanz zwischen den zwei Frauen zu erleben fand ich richtig schade und hoffe, dass sich das Verhältnis bald wieder verbessert. “Blutmale” ist eine gelungene Fortsetzung der Reihe um Rizzoli und Isles und ich freue mich schon auf Band sieben.



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