Rezension

Kurzrezension: One small thing – Eine fast perfekte Liebe von Erin Watt

September 27, 2018

Titel: One small thing – Eine fast perfekte Liebe

Autorin: Erin Watt

Übersetzerin: Franzi Berg

Verlag: Piper Paperback

Seitenzahl: 368

ISBN-10: 349206129X

ISBN-13: 978-3492061292

Preis: 12,99 Euro

Lesegrund:

Ab und an packt mich die Lust auf eine süße und leichte Liebesgeschichte und der Inhalt dieses Buches hörte sich für mich direkt sehr vielversprechend an, weshalb es umgehend gelesen wurde.

Handlung:

In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Beth. Beth leidet sehr unter dem tragischen Tod ihrer Schwester, besonders weil diese ihre engste Vertraute war. Zudem sind ihre Eltern seither so voller Angst, dass sie jeden Schritt bewachen, den Beth macht. Doch eines Nachts beschließt Beth sich aus dem Haus zu schleichen, um zu einer Party zu gehen. Dort angekommen trifft sie auf Chase, der neu in die Stadt gezogen ist. Zwischen den beiden entwickelt sich schon bald mehr und Beth ist endlich wieder glücklich, bis sie erfährt, dass Chase ein Geheimnis hat, welches mit dem Tod ihrer Schwester zu tun hat …

Schreibstil:

Der Schreibstil von Erin Watt ist sehr leicht und problemlos zu lesen. Es passt auf jeden Fall zum Alter der Protagonisten und bietet eine schöne Unterhaltung. Erzählt wird die Geschichte in Ich – Form aus der Sicht der Protagonistin Beth, aber ich hätte es besser gefunden, wenn auch Chase zu Wort gekommen wäre, da mich seine Gedanken und Gefühle besonders interessiert hätten.

Charaktere:

Die Ausarbeitung der Charaktere ist dem Autoren Duo gut gelungen. Als LeserIn bekommt man einen sehr guten Einblick in Beth’ Gedankenwelt und sie ist auch am detailliertesten dargestellt worden. Aber auch die anderen Charaktere wurden gut gezeichnet und es gibt verschiedenste Persönlichkeiten, die die Geschichte interessant machen.

Spannung:

Den Spannungsbogen hat Erin Watt leider nicht ganz so gut gehalten, wie ich es mir gewünscht hätte. Die Geschichte ist oftmals sehr vorhersehbar und auch die Wendung konnte mich nicht überraschen. Das Buch war nicht direkt zäh, aber ich hatte auch kein Problem damit es mal ein Weilchen aus der Hand zu legen.

Emotionen:

Die Emotionen sind das große Plus der Geschichte, was ich gut fand. Dabei war es allerdings nicht die Liebesgeschichte, die mir hier am meisten gefallen hat, sondern die große Bandbreite der Gefühle, die ich beim Lesen durchlief. Die Themen sind aus dem Leben gegriffen und ich habe vorallem mit Chase mitgefühlt. Zudem bin ich selbst ins Nachdenken gekommen und habe mich gefragt, wie ich wohl in manchen Situationen reagieren würde. Sowas mag ich immer gern. Die Lovestory und auch die Entwicklung der Protagonistin hätte aber ein bisschen tiefer gehen können.

“One small thing – Eine fast perfekte Liebe” ist eine unterhaltsame Geschichte, die mit wichtigen Themen zum Nachdenken anregt. Ab und an fehlte es mir aber an mehr Tiefgang und Spannung.

Meine Bewertung: 3,5 von 5

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  1. Das klingt gar nicht mal so schlecht… Von der Paper-Reihe war ich restlos enttäuscht, aber um dieses Buch schleiche ich schon eine Weile sehr interessiert herum 😀
    Ein Buch ohne großen Tiefgang ist für zwischendurch eigentlich was ganz schönes, vielleicht hole ich es mir doch mal! 🙂
    Liebst, Lara.

  2. Hallo Petra,
    ich hab schon ganz unterschiedliche Meinungen dazu gelesen. Von total begeistert bis schrottig.

    Dass es die Emotionen des Lesers angesprochen werden ist aber auch für mich ein großer Pluspunkt.

    Liebe Grüße
    Tanja

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