Rezension

Kurzrezension: Moondust von Gemma Fowler

Juni 8, 2018

Titel: Moondust

Autorin: Gemma Fowler

Übersetzerin: Birgit Niehaus

Verlag: Chicken House

Seitenzahl: 304

ISBN-10: 3551521026

ISBN-13: 978-3551521026

Preis: 19,99 Euro

Lesegrund:

Dieses Buch klang für mich nach einer etwas anderen Geschichte mit Sci Fiction Inhalten und da ich mich mal wieder an das Genre heranwagen wollte wurde das Buch gelesen.

Handlung:

In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Aggie. Aggie ist siebzehn Jahre alt und arbeitet auf der Mondstation Lunar Inc. Auf dieser Mondstation wird Lumite gewonnen, eine Energie die Licht und Hoffnung spendet und damit das Ende von Krieg und knappen Ressourcen bedeutet. Jedenfalls ist Aggie, wie viele andere, fest davon überzeugt und lässt sich deshalb überreden Botschafterin von Lunar Inc zu werden. Doch als Aggie eines Tages auf den attraktiven Danny trifft ändert diese Begegnung alles für sie, denn Danny zeigt und erzählt ihr Dinge, die nicht nur Aggie’s Zuhause in Gefahr bringen …

Schreibstil:

Der Schreibstil von Gemma Fowler lässt sich leicht lesen. Erzählt wird die Geschichte in der drittten Person aus der Sicht der Protagonistin Aggie. Was mich gestört hat waren einige inhaltliche und teilweise wörtliche Wiederholungen, die das Lesen etwas müßig gemacht haben.

Charaktere:

Die Ausarbeitung der Charaktere fand ich leider nur teilweise gelungen. Die Protagonistin wurde zwar recht gut gezeichnet, aber dennoch blieb sie mir, besonders was ihre Gefühle anging, etwas zu fremd und oberflächlich. Auch die anderen Charaktere blieben mir oftmals zu blass, was dazu führte, dass es mir insgesamt deutlich an Tiefgang fehlte.

Spannung:

Von dem Spannungsaspekt hatte ich mir bei dieser Geschichte viel versprochen, weshalb ich wirklich enttäuscht von der spannungsarmen Handlung war. Die guten Ideen haben direkt mein Interesse geweckt, aber die Umsetzung ist, in meinen Augen, nicht gut gelungen. Besonders störend fand ich die Logikfehler und den sehr sprunghaften zeitlichen Fortgang der Story. Unter diesen Umständen ist für mich leider auch bei den Stellen mit Potenzial die Spannung auf der Strecke geblieben.

Emotionen:

In Sachen Emotionen hätte es in dieser Geschichte von den Inhalten her doch einiges an Potenzial gegeben, welches aber, durch die eher blassen Charaktere, meiner Meinung nach, nicht gut genutzt wurde. Ich konnte leider nicht mit der Protagonistin mitfühlen und fand die Wiederholungen ihres Leids eher anstrengend als bewegend.

“Moon Dust” bietet ein paar tolle Ideen und ein interessantes Setting, aber diese positiven Aspekte konnten die mangelhafte Umsetzung, für mich, leider nicht aufwiegen.

Meine Bewertung: 2 von 5

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