Rezension

Kurzrezension: Libellen im Kopf von Gavin Extence

November 13, 2016

Titel: Libellen im Kopf

Autor: Gavin Extence

Übersetzerin: Alexandra Ernst

Verlag: Limes

Seitenzahl: 352

ISBN-10: 3809026344

ISBN-13: 978-3809026341

Preis: 19,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Das Leben hat seine Höhen und Tiefen. Die Kunst ist es, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Alles
begann, wie es manchmal eben so ist, mit einem toten Mann. Er war ein
Nachbar – niemand, den Abby gut kannte, dennoch: Einen Verstorbenen zu
finden, wenn man sich nur gerade eine Dose Tomaten fürs Abendessen
ausleihen möchte, ist doch ein bisschen schockierend. Oder sollte es
jedenfalls sein. Zu ihrem eigenen Erstaunen ist Abby von dem Ereignis
zunächst seltsam ungerührt, aber nach diesem Mittwochabend gerät das
fragile Gleichgewicht ihres Lebens immer mehr ins Wanken, und Abby
scheint nichts dagegen unternehmen zu können …

 

Buchidee: 

Die Buchidee habe ich so noch in keiner anderen Geschichte gelesen. Die Themen um die es dann letztendlich im Buch geht sind natürlich nicht neu, aber ich habe sie in dieser Form noch nicht gelesen gehabt und fand es spannend die folgenden Entwicklungen zu verfolgen.

 

Handlung: 

In diesem Buch geht es um die Protagonistin Abby. Abby’s Leben verändert sich von einem auf den anderen Moment, als sie sich bei ihrem Nachbarn eine Dose Tomaten für das Abendessen ausleihen möchte. Denn statt ihr Anliegen vorzubringen und in ihr Leben zurückzukehren stößt sie auf einen toten Mann. Dieser Mann stand ihr zwar nicht nahe, aber das Ungerührtsein, welches Abby zunächst empfindet hält nicht lange an. Und so bringt dieses Erlebnis das Leben der Protagonistin nach und nach immer mehr durcheinander und Abby hat das Gefühl, nichts was sie tut kann das Gleichgewicht wieder herstellen …

 

Schreibstil: 

Mir hat der Schreibstil von Gavin Extence richtig gut gefallen. Der Autor schreibt flüssig und schafft es toll die beschriebenen Emotionen so rüberzubringen, dass sie auch bei mir als Leserin angekommen sind. Das fand ich wirklich schön. Zudem mochte ich, dass es auch immer mal wieder humorvolle Einschübe gibt, die die schwereren Themen mit einem Augenzwinkern auflockern, ohne ihnen die Bedeutung zu nehmen.

 

 Charaktere: 

Die Ausarbeitung der Charaktere fand ich richtig gut gelungen. Besonders die Protagonistin Abby hat mich oftmals berührt und ich war neugierig wie sie und ihr Leben sich weiterentwickeln würden. Die Nebencharaktere haben die Geschichte komplettiert und der ein oder andere wird mir bestimmt in Erinnerung bleiben!

 

Spannung: 

Vorneweg kann ich sagen, dass ich die Geschichte und die Entwicklungen durchweg interessant fand. Wirklich spannend wird es allerdings, meiner Meinung nach zumindest, nicht. Es ist auf keinen Fall langweilig, die Geschichte zu lesen, aber nervenaufreibend spannend ist sie definitiv nicht! In manchen Momenten hätte ich mir schon die ein oder andere kleine Überraschung gewünscht, so als kleines Extra obendrauf!

 

Emotionen: 

Die Emotionen hat Gavin Extence sehr schön dargestellt. Besonders gut fand ich, dass die Gefühle der Charaktere, zumindest in Teilen, auch bei mir als Leserin angekommen sind. Ich habe zwar nicht geweint, oder Freudensprünge gemacht, aber berührt war ich mehr als einmal!

 

“Libellen im Kopf” ist ein Roman, der durch eine Vielfalt an Gefühlen punktet und der mir schöne Lesestunden beschert hat!

 

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