Rezension

Buchvorstellung: Der Junge, der seinem Vater nach Auschwitz folgte von Jeremy Dronfield

Mai 27, 2020

Titel: Der Junge, der seinem Vater nach Auschwitz folgte

Autor: Jeremy Dronfield

Verlag: Droemer HC

Seitenzahl: 464

ISBN-10: 3426278049

ISBN-13: 978-3426278048

Preis: 16,99 Euro

Mein Leseeindruck:

“Der Junge, der seinem Vater nach Auschwitz folgte” ist ein Buch des Autors Jeremy Dronfield. Bücher, die sich mit dieser schweren Zeit befassen lese ich immer wieder, weil ich finde, dass die Geschehnisse niemals in Vergessenheit geraten sollten und jedes Schicksal in der Zeit der Judenverfolgung eines ist, welches geschätzt und beachtet werden sollte, auch um dazu beizutragen, dass sich solche Dinge niemals wiederholen.

Dieses Buch hat der Autor, basierend auf den geheimen Tagebüchern des jüdischen KZ – Häftlings Gustav Kleinmann, geschrieben und gibt darin einen Einblick in einen Teil des Lebens von Gustav und seinem Sohn Fritz, die nach Auschwitz deportiert wurden und die Zeit dort, entgegen aller Widerstände überstehen konnten.

Dieses Buch ist ungemein eindringlich geschrieben und die Geschichte von Gustav und Fritz hat mich schon nach den ersten Seiten in ihren Bann gezogen. Die Erlebnisse der beiden sind bewegend und gehen unter die Haut. Sehr schön fand ich aber auch, dass der Autor nichts gewollt dramatisch schildert, sondern die Erzählung von ganz allein mitten ins Herz trifft.

“Der Junge, der seinem Vater nach Auschwitz folgte” ist ein berührendes und nachdenklich stimmendes Werk, welches durch seine ungeschönte Eindringlichkeit und die Momente der Menschlichkeit einen ganz besonderen Nachhall entstehen lässt.

Meine Bewertung: 5 von 5

*RE

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  1. Diese Geschichten sind sicher wichtig, damit das Grauen und Wirken der Nazis nicht vergessen wird. Es gibt mir viel zu viele Leute in Deutschland, die genau diese Dinge verleugnen und verharmlosen. Wenn die letzten Holocaustopfer gestorben sind, dann bleiben nur diese Erzählungen, um daran zu erinnern.
    LG Elke

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