Rezension

Rezension: Das kleine große Glück von Lucy Dillon

Februar 17, 2015

Titel: Das kleine große Glück

 

Autorin: Lucy Dillon

Verlag: Goldmann

Seitenzahl: 544

ISBN-10: 3442482178

ISBN-13: 978-3442482177

Preis: 8,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Nach ein paar schwierigen Jahren fängt die 33-jährige Gina Bellamy noch einmal ganz von vorne an – und stellt dabei fest, dass all die Habseligkeiten, die sich im Laufe der Zeit angesammelt haben, gar nicht mehr so recht zu ihr passen wollen. Gina fasst einen Entschluss: Sie behält nur die 100 Dinge, die ihr am wichtigsten sind. Der Rest wird verschenkt oder verkauft. Doch während sie ihr Leben aufräumt, muss Gina sich nicht nur ihrer Vergangenheit stellen – sie erlebt auch eine Zeit voller Überraschungen und Liebe und erkennt, was wirklich wichtig ist.

 

Meine Meinung: 

“Das kleine große Glück” ist ein Buch der Autorin Lucy Dillon. Zuerst hat mich bei diesem Buch das wunderschöne Cover angesprochen und der Klappentext versprach eine tolle Geschichte. Die Buchidee fand ich sehr schön und war ganz gespannt darauf, wie die Autorin das Thema umsetzen würde. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Gina Bellamy, deren Leben nicht so verläuft wie sie es
sich erhofft hatte. Nachdem sie herausgefunden hat, dass ihr Mann eine Affäre hat trennt sie sich von ihm und zieht aus dem gemeinsamen Haus aus. Kurze Zeit später findet sich Gina in einer kleinen
Wohnung wieder, mit jeder Menge Kartons die im Weg rumstehen und sie fühlt sich beengt. Also fasst sie den Entschluss ihre Habe auszusortieren und nur noch die Dinge zu behalten, die ihr wirklich wichtig sind. Doch reicht es sich von Dingen zu trennen, um in einer neuen Lebenssituation Fuss zu fassen? Gina will es herausfinden…

 

Der Schreibstil von Gina Bellamy hat mir recht gut gefallen, aber an manchen Stellen war es mir etwas zu verworren, da die Autorin sehr viele Kleinigkeiten beschreibt. Ich muss gestehen, dass ich eine Weile gebraucht habe, um in dieses Buch hineinzufinden, da der Stil für mich sehr ungewohnt war. Gina als Protagonistin und auch die Nebencharaktere haben mir gut gefallen. Auch die Geschehnisse sind emotional und gut beschrieben, sodass man unter die Oberfläche blicken kann. 

 

Was ich zuerst ziemlich schwierig fand waren die Zeitsprünge, die die Autorin ohne Vorwarnung, wie Jahresangaben, oder ähnliches macht. Da habe ich eine ganze zeitlang gebraucht, um mich dadurch zu wurschteln. Als ich mich dann daran gewöhnt hatte, war die Geschichte für mich aber sehr schön zu lesen. Die Buchidee fand ich toll und die Umsetzung hat mir auch, zum großen Teil, sehr gut gefallen. Gegen Ende des Buches verliert sich das Thema des Aussortierens ein wenig, aber die Message des Buches ist, meiner Meinung nach, trotzdem gut rübergekommen. 

 

“Das kleine große Glück” ist eine schöne Geschichte mit einer tiefgründigen Message und authentischen Charakteren. Der Schreibstil war für mich erst gewöhnungsbedürftig, aber dann hat er mir recht gut gefallen. 

 

 

 

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