Rezension

Rezension: Tiefe Narbe – Im Kopf des Mörders von Arno Strobel

Februar 9, 2017

Titel: Tiefe Narbe – Im Kopf des Mörders

Band: 1 von 3

Autor: Arno Strobel

Verlag: Fischer Taschenbuch 

Seitenzahl: 368

ISBN-10: 3596296161

ISBN-13: 978-3596296163

Preis: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

»Im Kopf des Mörders – Tiefe Narbe« ist der Auftakt einer spannenden
Thriller-Trilogie um Oberkommissar Max Bischoff in Düsseldorf

Max
Bischoff, Oberkommissar, Anfang dreißig, ist der Neue bei der
Düsseldorfer Mordkommission. Er ist hoch motiviert und schwört auf
moderne Ermittlungsmethoden, was nicht immer auf Gegenliebe bei den
Kollegen stößt. Sein erster Fall beim KK11 hat es in sich. Auf dem
Polizeipräsidium taucht eines Morgens ein Mann auf, der völlig verstört
und von oben bis unten mit Blut besudelt ist. Er weiß weder, was in der
Nacht zuvor geschehen ist, noch hat er eine Erklärung für das Blut auf
seiner Kleidung. Wie sich bald herausstellt, stammt es nicht von ihm
selbst, sondern von einer Frau. Einer Frau, die vor über zwei Jahren
spurlos verschwand. Die für tot gehalten wird. War sie all die Zeit über
noch am Leben und ist erst vor kurzem getötet worden? Und was hat der
Mann mit der Sache zu tun? Ist er Täter oder Opfer?

Als kurz
darauf eine Leiche am Rheinufer gefunden wird, verstricken Max Bischoff
und sein Partner Horst Böhmer sich immer tiefer im Dickicht der
Ermittlungen, um einen Fall zu lösen, in dem lange nichts
zusammenzupassen scheint … 

 

 

Meine Meinung: 

“Tiefe Narbe – Im Kopf des Mörders” ist der erste Band der neuen Thriller – Trilogie des Autors Arno Strobel. Auf dieses Buch hatte ich mich schon sehr gefreut, da ich den Klappentext interessant fand und mir eine spannende Geschichte davon versprochen hatte. Wie es mir letztlich gefallen hat, das verrate ich euch jetzt …

 

In diesem Buch geht es um den Protagonisten Max Bischoff. Max ist mit Anfang dreißig schon Oberkommissar und er ist der Neue bei der Düsseldorfer Mordkommission. Er liebt das Profiling und schwört auf moderne Ermittlungsmethoden, was bei seinem Partner nicht auf Gegenliebe stößt. 

 

Sein erster Fall fordert von Max direkt volle Konzentration, denn der Mann der plötzlich im Polizeirevier auftaucht ist blutüberströmt und hat keine Erinnerungen an die vergangene Nacht. Kurze Zeit später stellt sich heraus, dass das Blut von einer Frau stammt, die vor ca zwei Jahren spurlos verschwunden ist. Sagt der Mann die Wahrheit oder hat er etwas mit dem vermutlichen Mord zu tun? Max und sein Partner Horst stürzen sich in die Ermittlungen, als plötzlich eine Leiche auftaucht, die mit dem rätselhaften Fall in Verbindung zu stehen scheint … 

 

Der Einstieg in diesen Thriller ist mir gut gelungen. Arno Strobel hat einen sehr angenehmen und flüssigen Schreibstil, der sich problemlos lesen lässt. Zudem gelingt es dem Autor, durch die Einflechtung von Passagen aus der Sicht des Täters, dem Leser/der Leserin unter die Haut zu gehen. Den Spannungsbogen hat Herr Strobel gut gehalten, aber im Mittelteil des Buches kamen mir die Ermittlungen manchmal ein bisschen zu langatmig vor. 

 

Die Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet und sie bieten auch einiges an Potenzial. Der Love Interest hat mich leider gar nicht überzeugt. Hier ging mir alles viel zu schnell und die Liebesgeschichte wirkte auch extrem konstruiert auf mich. Dadurch waren die folgenden Spannungsmomente, meiner Meinung nach, auch nicht komplett überzeugend. 

 

Die Buchidee hat mir gut gefallen und die Auflösung war nicht allzu leicht vorherzusehen, da der Autor ein paar mögliche Täter ins Spiel bringt. Das hat mir sehr gut gefallen. 

 

Positiv: 

* angenehmer und flüssiger Schreibstil

* gut ausgearbeitete Charaktere

* spannende Idee

 

Negativ: 

* ich hätte mir manchmal mehr Spannung gewünscht

* die Liebesgeschichte und die damit einhergehenden Geschehnisse waren, für mich, nicht glaubwürdig genug und sehr konstruiert

 

“Tiefe Narbe – Im Kopf des Mörders” ist ein interessanter Auftakt der Trilogie, bei dem mir die Charaktere gut gefallen haben, die Spannung aber manchmal auf der Strecke geblieben ist! 

 

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