Rezension

Rezension: Im Tal des Fuchses

September 16, 2014
Bildquelle: Blanvalet

Titel: Im Tal des Fuchses

 

Autorin: Charlotte Link

Verlag: Blanvalet

Seitenzahl: 576

ISBN-10: 3442382599

ISBN-13: 978-3442382590

Preis: 9,99 Euro 








Inhalt: 


Ein sonniger Augusttag, ein einsam gelegener Parkplatz zwischen Wiesen
und Feldern. Vanessa Willard wartet auf ihren Mann, der noch eine Runde
mit dem Hund dreht. In Gedanken versunken, bemerkt sie nicht das Auto,
das sich nähert. Als sie ein unheimliches Gefühl beschleicht, ist es
schon zu spät: Ein Fremder taucht auf, überwältigt, betäubt und
verschleppt sie. In eine Kiste gesperrt, wird sie in einer Höhle
versteckt, ausgestattet mit Wasser und Nahrung für eine Woche. Doch noch
ehe der Täter seine Lösegeldforderung an ihren Mann stellen kann, wird
er wegen eines anderen Deliktes verhaftet. Und überlässt Vanessa ihrem
Schicksal …

 

Meine Meinung: 

In “Im Tal des Fuchses” geschrieben von Charlotte Link, geht es um Vanessa Willard, die am hellichten Tag in einem Nationalpark entführt wird. Der Klappentext verspricht Spannung und ich hatte mir erwartet, dass es vorwiegend um die Entführung von Vanessa geht, aber da lag ich nur bedingt richtig. Es gibt, wie man es aus Büchern von Charlotte Link bereits kennt mehrere unterschiedliche Handlungsstränge. In diesem Fall sind es drei. Der eine Handlungsstrang erzählt aus dem Leben von Vanessas Ehemann Matthew und wie es für ihn nach Vanessas Entführung weitergeht. Die andere Geschichte erzählt aus dem Leben des Kleinkriminellen Ryan, in dem Charlotte Link gekonnt ein paar menschliche Abgründe offenbart. Und dann gibt es noch Jenna, sie lernt über gemeinsame Freunde Matthew kennen und lieben. 

 

Die Charaktere hat Charlotte Link gut beschrieben und die einzelnen Sorgen und Nöte in ihren Leben  gut dargestellt. Besonders gut ist ihr das, wie ich finde, bei Ryan gelungen. Die spannende Geschichte setzt leider in manchen Momenten, in denen es zuviel um privates geht, ein wenig aus, was mir in besonders spannenden Momenten etwas ungelegen kam. Ansonsten ist “Im Tal des Fuchses” ein guter und solider Thriller, der durch mehrere Handlungsstränge glänzt, die am Ende sehr gut zusammengeführt wurden. 

 

 

 



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