Rezension

Rezension: Auf immer gejagt von Erin Summerill

Juni 2, 2017

Titel: Auf immer gejagt

Band: 1 von 3

Autorin: Erin Summerill

Übersetzerin: Nadine Püschel

Verlag: Carlsen

Seitenzahl: 416

ISBN-10: 3551583536

ISBN-13: 978-3551583536

Preis: 19,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt:  

*** Ein überraschendes, fesselndes Abenteuer und eine wunderschöne
Liebesgeschichte! *** 

 Im Wald kennt Tessa sich aus, er ist ihr Zuhause.
Im Dorf jedoch wird sie nur geduldet, obwohl ihr Vater Saul der
Kopfgeldjäger des Königs ist. Denn ihre Mutter beherrschte Magie, und
die ist in Malam verboten. Als Saul getötet wird, hat die junge
Fährtenleserin nur eine Chance auf ein sicheres Leben: Sie muss im
Auftrag des Königs den angeblichen Mörder jagen – Cohen, der Gehilfe
ihres Vaters. Der Junge, den sie heimlich liebt! Tessas besondere Gabe
sagt ihr, dass Cohen schuldig ist. Aber ihr Herz spricht eine andere
Sprache.

 

 

Meine Meinung: 

“Auf immer gejagt” ist der erste Band der “Königreich der Wälder” – Trilogie der Autorin Erin Summerill. Auf dieses Buch war ich schon eine ganze Weile sehr neugierig, da der Inhalt nach etwas besonderem klang und ich mir eine tolle Geschichte davon versprochen habe. 

 

In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Tessa. Tessa hat es nicht leicht in dem Dorf, in dem sie mit ihrem Vater Saul, lebt. Die meisten Menschen meiden sie und halten sie für merkwürdig. Lediglich Cohen war ihr Freund und auf ihn konnte sie sich immer verlassen. 

 

Doch eines Tages wird ihr Vater, der als Kopfgeldjäger des Königs tätig war, getötet und Tessa muss jagen, um überhaupt etwas zu essen zu haben. Denn seit Cohen weg ist und ihr Vater tot, ist sie komplett auf sich allein gestellt. Doch als Tessa bei der verbotenen Jagd erwischt wird, sieht sich die talentierte Fährtenleserin plötzlich einer harten Entscheidung gegenüberstehen, denn sie soll den Mörder ihres Vaters aufspüren, und dieser ist zu allem Übel ihr bester Freund Cohen …


Der Einstieg in dieses Buch ist mir gut gelungen. Erin Summerill’s Schreibstil ist flüssig zu lesen und teilweise auch schön bildhaft, wodurch sie die Atmosphäre im Wald sehr gut dargestellt hat. Es gibt in dieser Geschichte keinen festen Handlungsort, da die Protagonistin sich mit den anderen Charakteren auf der Jagd nach dem Mörder ihres Vaters befindet. Dennoch gibt es aber Fixpunkte und ich konnte mir als Leserin die Umgebung und die Gegebenheiten des Landes/ der Länder gut vorstellen. 

 

Die Ausarbeitung der Charaktere hat mich ebenfalls überzeugt. Was ich besonders schön fand war, dass auch die Nebencharaktere detailliert gezeichnet worden sind, wodurch sie mir sicher ebenfalls noch länger im Gedächtnis bleiben werden. Zudem gab es eine gute Mischung aus Gut und Böse, was die Geschichte interessant gemacht hat.

 

Die Handlung ist eher ruhiger gestaltet, was mir aber auch gut gefallen hat. Obwohl immer wieder etwas passiert, kommt, bis zum Finale,  keine so richtige Action auf. Dennoch fand ich die Geschichte immer interessant, was vorallem an den kreativen, fantastischen Ideen lag. Letzteres wurde auch gut erklärt, was ich in manch anderen Geschichten schon öfter vermisst hatte. Die Liebesgeschichte habe ich manchmal als ein bisschen anstrengend empfunden, da es dabei zu vielen, gedanklichen Wiederholungen kam, aber das Ende dieses Buches, deutet auch diesbezüglich Spannung und überraschende Wendungen an!

 

Positiv: 

* flüssiger, bildhafter Schreibstil

* guter Weltenaufbau

* schöne, kreative Ideen, die gut erläutert werden

* interessante Charaktere

 

Negativ: 

* manches ist mir ein bisschen zu häufig wiederholt worden, besonders was die 

   Liebesgeschichte anging 

 

“Auf immer gejagt” war für mich ein toller Auftakt zu einer spannenden Trilogie. Der Weltenentwurf und die ruhigere Spannung haben mir sehr gefallen, ebenso wie das Ende, welches mich, schon jetzt, neugierig auf die Fortsetzung macht!

 

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