Rezension

Rezension: Alles was ich sehe von Marci Lyn Curtis

Juli 1, 2016

Titel: Alles was ich sehe 

Autorin: Marci Lyn Curtis

Übersetzerin: Nadine Püschel

Verlag: Königskinder

Seitenzahl: 432

ISBN-10: 3551560226

ISBN-13: 978-3551560223

Preis: 18,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Maggie hasst ihr neues Leben als Blinde. Sie will keine tapfere Kranke
sein, und auf Unterricht von anderen Blinden kann sie gut verzichten.
Nach einem missglückten Streich passiert es: Sie kann wieder sehen! Nur
einen Ausschnitt der Welt, genauer: einen zehnjährigen Jungen namens
Ben. Mit Hilfe des altklugen und hinreißenden Jungen scheint sie einen
Teil ihres alten Lebens zurückzubekommen. Und Bens großer Bruder Mason
ist Sänger in Maggies Lieblingsband. Und ziemlich attraktiv. Doch er
lässt sie abblitzen, weil er denkt, dass Maggie ihre Blindheit
vortäuscht – was ja irgendwie stimmt. Dann kommt heraus, warum sie
ausgerechnet Ben sehen kann.

 

 

Meine Meinung: 

“Alles was ich sehe” ist ein Jugendroman der Autorin Marci Lyn Curtis. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Maggie. Maggie hatte vor ca einem halben Jahr eine Gehirnhautentzündung und da sie zu spät entdeckt wurde muss sie nun mit einer Erblindung, als Folge leben. Maggie ist unglücklich und resigniert. Sie sieht keinen Sinn in dem Unterricht, den ihr andere Blinde angedeihen lassen wollen, trotzdem muss sie bald feststellen, dass sie sehr wohl gewisse Hilfen benötigt. Als sie eines Tages nach einem Termin auf den zehnjährigen Ben trifft denkt sie erst sie ist am träumen, denn sie kann den kleinen Jungen deutlich sehen – aber nur ihn und das was sich in seinem direkten Umfeld befindet. 


Maggie hat überhaupt keine Vorstellung was das genau bedeuten könnte, aber sie freundet sich mit dem kleinen Ben an und es entwickelt sich eine besondere Seelenverwandtschaft. Etwas was ihr Sorgen bereitet ist lediglich Ben’s Bruder Mason, er ist Leadsänger in Maggie’s Lieblingsband, und er ist fest davon überzeugt, dass sie ihre Blindheit nur vortäuscht und eigentlich nur ein Groupie ist …

 

 

Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr gut gelungen. Der Schreibstil von Marci Lyn Curtis ist leicht und flüssig zu lesen. Die Handlung in der Geschichte wird aus Sicht von der Protagonistin Maggie in Ich – Form geschildert. Diese Erzählform hat mich der sympathischen Protagonistin gleich ein Stück näher gebracht und ich fand es besonders interessant direkt an Maggie’s Gedanken, zum Beispiel über ihre plötzliche Blindheit, teilhaben zu können. 

 

Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und der kleine Ben war, neben Maggie, ein absolutes Highlight für mich. Maggie’s Humor und ihr Sarkasmus, sowie ihre teilweise sehr liebevolle Art hat sie mir gleich sympathisch gemacht. Das Buch enthält neben den Emotionen aber auch ein bisschen Spannung, denn warum Maggie ausgerechnet Ben sehen kann und niemand anderen, erfährt man als Leser/Leserin erst zum Ende des Buches und das fand ich sehr gut gelöst. Ich habe gerne gegrübelt warum das so ist. 

 

Die Liebesgeschichte hat Marci Lyn Curtis sehr schön in die Handlung eingebaut und auch die Charaktere Mason und Maggie harmonieren, meiner Meinung nach, einfach toll! Alles in allem ist dieses Buch eine wunderbare Geschichte, in der sowohl Humor, als auch nachdenkliche Passagen zu finden sind und die sich nicht nur für Jugendliche Leser/Leserinnen empfiehlt! Von mir gibt es viereinhalb Rosen, aufgerundet auf fünf!

 

Positiv: 

* ein spannendes Thema, welche jugendgerecht rübergebracht wird

* eine tolle Protagonistin und andere Charaktere

* eine bunte Mischung aus Themen, die Jugendliche beschäftigen

 

Negativ: 

* etwas negatives ist mir nicht aufgefallen

 

“Alles was ich sehe” ist eine schöne, emotionale Geschichte, die mit sympathischen Charakteren punktet und mich mit interessanten Themen sehr gut unterhalten hat!

 

 

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