Rezension

Rezension: Bitter & Sweet – Geteiltes Blut von Linea Harris

Oktober 1, 2016

Titel: Bitter & Sweet – Geteiltes Blut

Band: 2 von 3

Autorin: Linea Harris

Verlag: Piper / Ivi

Seitenzahl: 384

ISBN-10: 3492704220

ISBN-13: 978-3492704229

Preis: 12,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Jillian freut sich auf ihr zweites Schuljahr an der magischen Winterfold Akademie. Doch die Schule ist nicht mehr das, was sie einmal war. Vom umliegenden Wald geht eine seltsame Bedrohung aus, und unbekannte Mächte sind Jillians größtem Geheimnis auf der Spur. Die achtzehnjährige Hexe muss sich mehr denn je auf ihre Kampfausbildung konzentrieren – und alles daran setzen, ihre dämonische Abstammung zu verbergen …

 

 

Meine Meinung: 

“Bitter & Sweet – Geteiltes Blut” ist der zweite Band der “Bitter & Sweet” – Trilogie der Autorin Linea Harris. Nachdem mich Band 1 ganz gut unterhalten hatte, war ich sehr gespannt auf den zweiten Band und ich stellte mir die Frage, ob es der Autorin wohl gelingen würde etwas mehr Eigenständigkeit statt Parallelen zu anderen Geschichten in die Story einzubringen …


Nachdem der erste Band mit einem spannenden und actionreichen Finale geendet hatte, beginnt dieser zweite erst ganz gemächlich. Protagonistin Jill genießt die Ferien und ist voller Vorfreude auf ihren in Kürze anstehenden Geburtstag, zum dem nicht nur ihre Tante, sondern auch ihre Freunde und ihr fester Freund Ryan eingeladen sind. Doch es soll nicht alles so reibungslos ablaufen, wie von Jillian erhofft und im Endeffekt endet ihr Ehrentag in einer Katastrophe. 

 

Nach dem Geschehen geht es gemächlich weiter bis in Kürze dann die Ferien vorbei sind. Jillian freut sich auf ihr zweites Schuljahr an der Winterfold Akademie, aber ihre Herzensangelegenheiten lassen sie trauern. Doch schon bald rückt jeglicher Herzschmerz in den Hintergrund, denn Jill kommt sich nicht nur verfolgt vor, sondern auch der um die Schule liegende Wald, kommt ihr neuerdings düsterer und bedrohlich vor. Jill beginnt auf eigene Faust nachzuforschen, denn sie ist sich sicher, dass irgendjemand an der Schule mit den rätselhaften Vorfällen zu tun hat …

 

Der Einstieg in diesen Mittelteil der Trilogie ist mir gut gelungen. Das Buch schließt beinahe nahtlos an seinen Vorgängerband an und ich hatte keinerlei Probleme wieder in die Geschichte um die Halbdämonin Jillian hineinzufinden. Der Schreibstil von Linea Harris ist wie gewohnt flüssig und leicht zu lesen. Die einfachen Sätze und dass die Geschichte weiterhin von der Protagonistin Jill als Ich – Erzählerin geschildert wird hat einen lockeren Lesefluss ermöglicht! 

Die Handlung konnte mich in diesem Band etwas mehr überzeugen als im ersten Band. Richtige Spannung kam bei mir lediglich ein zwei mal auf, was, für meinen Geschmack, leider ein bisschen zu wenig ist. Vieles war vorhersehbar und streckenweise passiert leider gar nichts. Die Charaktere wurden gut ausgearbeitet und Jill’s Allmächtigkeit rückt ein bisschen in den Hintergrund. Leider konnte mich die Liebesgeschichte erneut gar nicht überzeugen. Und in diesem Buch kommt es erneut zu einem angeblichen Gefühlschaos, was ich extrem unglaubwürdig und kein bisschen nachvollziehbar fand. Dieses switchen zwischen dem Mann dem jetzt ihr Herz gehört, hat Jill für mich sehr nervig werden lassen, was ich echt schade fand. So hatte ich doch gerade in diesem Punkt auf Besserung gehofft. 

 

Und dann kam leider das was mich am allermeisten gestört hat und zwar die Ähnlichkeiten zu anderen Büchern. Ein kleines Fantasywesen als Kumpel kennt man ja nun schon aus sovielen Geschichten und ich hätte wirklich gerne mal etwas anderes, ganz neues gelesen! Leider kam es immer wieder zu Parallelen und ich muss sagen, dass ich wirklich ziemlich enttäuscht war, da ich gehofft hatte, dass die Geschichte sich in etwas neuartigeres entwickelt. Tja, nun war ich am hin und her überlegen, ob ich Band 3 überhaupt noch lesen möchte, aber dank mancher Charaktere und da ich auf ein schönes Finale hoffe, werde ich wohl reinschnuppern;-)

 

Positiv: 

* leichter und jugendgerechter Schreibstil

* gute Ausarbeitung der Charaktere

 

Negativ: 

* die Liebesgeschichte und auch die Emotionen in manchen Situationen wirkten unglaubwürdig auf mich

* die Handlung hat wenig spannende Elemente

* es gibt erneut sehr viele Parallelen zu bereits bekannten, anderen Geschichten

 

“Bitter & Sweet – Geteiltes Blut” ist ein Mittelband, der mich leider enttäuscht hat. Es gab zuviele Ähnlichkeiten zu anderen Büchern und auch die Emotionen konnten mich nicht überzeugen. Dank des angenehmen Schreibstils habe ich es dann trotz der Minuspunkte noch beendet!

 

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