Rezension

Rezension: 30 Tage und ein ganzes Leben von Ashley Ream

August 5, 2015

Titel: 30 Tage und ein ganzes Leben

Autorin: Ashley Ream

Übersetzerin: Alexandra Baisch

Verlag: btb

Seitenzahl: 416

ISBN-10: 3442746116

ISBN-13: 978-3442746118

Preis: 12,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Ein Monat voller Neuanfänge. 30 Tage gibt sich die erfolgreiche Künstlerin Clementine, um das eigene Ableben zu organisieren. 30 Tage, die sie ausschließlich so verbringen möchte, wie sie es will – nicht wie andere es von ihr erwarten. 30 Tage, die ihr Leben für immer verändern…

 

Meine Meinung:

“30 Tage und ein ganzes Leben” ist ein Roman der Autorin Ashley Ream. Bei diesem Buch hat mich der Klappentext sogleich neugierig gemacht und deshalb habe ich mich sehr darauf gefreut, es zu lesen. In dieser Geschichte geht es um die erfolgreiche Malerin Clementine. Die Protagonistin beschließt zu sterben und in genau 30 Tagen will die erfolgreiche Künstlerin ihrem Leben ein Ende setzen. Nachdem sie ihre
Antidepressiva in der Toilette entsorgt hat, bleibt ihr noch genau ein
Monat, um alles nötige zu organisieren, denn schließlich will die Protagonistin kein Chaos hinterlassen.
Sie möchte ein letztes großes Bild malen, sich
mit ihrem Ex aussprechen und ein neues Zuhause für ihren Kater finden. Ihre
letzten Tage will Clementine genau so verbringen, wie sie es will – und nicht
wie andere es von ihr erwarten. Doch genau dabei stößt Clementine auf
ungeahnte Hindernisse – und nach 30 Tagen ist nichts mehr so, wie es
vorher war…

 

Der Schreibstil von Ashley Ream hat mir recht gut gefallen. Die Geschichte ist flüssig und leicht verständlich geschrieben. Zu Beginn findet man auch eine gute Portion Humor, was mir wirklich gut gefallen hat. Das lässt leider nach einer kurzen Zeit nach. Die Story lässt sich zwar trotzdem gut lesen, aber mit der Portion Humor hat es mir besser gefallen. Clementine war mir als Charakter bedingt sympathisch, sie ist nicht gerade der umgänglichste und einfachste Charakter, aber das muss ein Protagonist meiner Meinung nach auch gar nicht sein. Leider waren die Nebencharaktere alle sehr blass und in diesem Punkt hätte ich mir ein bisschen mehr Farbe gewünscht, auch um nicht ausschließlich um die Protagonistin zu kreisen. 

 

Die Buchidee fand ich toll und war sehr neugierig darauf, wie es der Autorin gelingen würde, das schwierige Thema umzusetzen. Die Ideen, was Clementine noch erledigen möchte, fand ich zum Teil sehr gut und bei manchen war es mir leider etwas zu banal. Alles in allem hat mir die Geschichte schon gut gefallen, aber an einigen Stellen hätte ich mir “mehr” gewünscht zum Beispiel mehr Informationen, mehr Abwechslung oder ähnliches. 

 

“30 Tage und ein ganzes Leben” ist ein netter Roman, mit einer eigenwilligen Protagonistin, der mit teils gut gefallen hat und mir in manchen Teilen zu langatmig war. 

 

 

 

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