Rezension

Kurzrezension: Perfect Girl von Gilly MacMillan

Mai 26, 2017

Titel: Perfect Girl – Nur du kennst die Wahrheit

Autorin: Gilly MacMillan

Übersetzerin: Maria Hochsieder

Verlag: Knaur TB

Seitenzahl: 464

ISBN-10: 3426520567

ISBN-13: 978-3426520567

Preis: 14,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Raffinierte britische Psycho-Spannung um eine junge Pianistin mit
dunkler Vergangenheit – von der Autorin des New York Times-Bestsellers
„Toter Himmel“.

Niemals darf Zoes Stiefvater erfahren, was vor
drei Jahren geschehen ist. Das hat ihre Mutter Maria der 18-Jährigen
wieder und wieder eingetrichtert. Nichts darf die Idylle ihres perfekten
neuen Lebens zerstören. Doch als die hochbegabte Pianistin Zoe
gemeinsam mit ihrem Stiefbruder ein Konzert gibt, taucht im Publikum ein
Mann auf, der Zoe als Mörderin beschimpft. Wenige Stunden später ist
ihre Mutter tot. Und es zeigt sich, dass Zoe nicht die einzige ist, die
ein dunkles Geheimnis hütet …

In nur 24 Stunden bricht eine
scheinbar heile Welt zusammen: Gilly Macmillan enthüllt ein
Familiendrama in perfiden, elegant verschachtelten Häppchen, die es
unmöglich machen, diesen Thriller aus der Hand zu legen.

 

 

Lesegrund: 

Der Titel und der Klappentext klangen für mich nach einer schön spannenden Geschichte und da wollte ich gerne wissen, ob der Inhalt meine Erwartungen wohl auch erfüllen würde …

 

Handlung: 

In dieser Geschichte geht es um die achtzehnjährige Protagonistin Zoe. Zoe ist eine hochbegabte Pianistin und sie tritt auch gemeinsam mit ihrem Stiefbruder auf. Leider kann diese schöne Seite ihres Lebens nicht überdecken, was drei Jahre zuvor geschehen ist und Zoe’s Mutter Maria besteht darauf, dass ihr neuer Mann definitiv nichts davon erfahren darf. Doch als Zoe eines Tages ein Konzert gibt, erscheint ein Mann im Publikum der Zoe als Mörderin beschimpft. Doch damit nicht genug, denn wenige Stunden später trifft Zoe ein Schicksalsschlag und sie stößt auf Geheimnisse, die alles ins Wanken bringen … 

 

Schreibstil: 

Der Schreibstil von Gilly MacMillan ist eher einfach gehalten und lässt sich problemlos und flüssig lesen. Erzählt wird die Geschichte in Ich – Form, abwechselnd, aus der Sicht verschiedener vorkommender Charaktere. Zudem finden sich Rückblenden in die Vergangenheit, die auf eine schöne Art eingebracht werden. 


 

Charaktere: 

Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir recht gut gefallen. Ich habe zwar für keinen Sympathien entwickelt, aber ich habe die Entwicklungen innerhalb der Familientragödie ganz gerne verfolgt. 

 

Spannung: 

Ja, das war leider der Punkt an dem, für mich, das meiste im argen lag, denn an der Spannung mangelte es mir viel zu oft. Zu Beginn der Geschichte war mein Interesse direkt da und ich hatte auf einen guten Thriller gehofft, aber das war dieses Buch, für mich leider nicht. Es ist zwar manches ein bisschen rätselhaft, aber ich hätte dass Buch niemals als Thriller eingeordnet, wenn dann eher als einen Spannungsroman. 

 

Emotionen:   

Die Emotionen hat Gilly MacMillan teilweise ganz gut rübergebracht und auch wenn ich nicht richtiggehend mitgefiebert habe, fand ich sie von den Charakteren und ihrem Verhalten her schon authentisch.

 

Fesselnde Spannung und ein atemloses mitfiebern hat “Perfect Girl”, für mich, nicht geboten. Die Idee fand ich sehr gut, aber es ist es ein familiäres Drama, statt eines Thrillers geworden. Die Geschichte ist nett, aber leider nicht mehr!


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