Rezension

Kurzrezension: Magisterium – Der Weg ins Labyrinth von Holly Black und Cassandra Clare

April 5, 2018

Titel: Magisterium – Der Weg ins Labyrinth

Band: 1 von 5

Autorinnen: H. Black & C. Clare

Übersetzerin: Anne Brauner

Verlag: Bastei Entertainment

Seitenzahl ( Print ): 337

ASIN: B00NQ1G9ZA

Preis ( Ebook ): 8,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Der zwölfjährige Außenseiter Callum kommt aus einer alten Magierfamilie.
Dennoch hat der aufmüpfige Junge mit dem lahmen Bein und dem frechen
Mundwerk mit Magie rein gar nichts am Hut. Denn seit dem Tod seiner
Mutter hat sein Vater der magischen Welt komplett den Rücken gekehrt und
Call voll Ablehnung gegen alles Magische großgezogen. Trotzdem muss
Call eines Tages in das Magisterium und an der Aufnahmeprüfung der
unterirdischen Schule für Zauberei teilnehmen. Der Junge gibt sich alle
Mühe durchzufallen. Doch trotz seines sensationell schlechten
Ergebnisses wird er an der Schule bei Meister Rufus aufgenommen. Was
steckt dahinter? Was ist der wirkliche Grund für die Ablehnung seines
Vaters und wer ist der “Feind des Todes”? Für Call beginnt mit dem
ersten Band der Magisterium-Reihe von Holly Black und Cassandra Clare
ein aufregendes Leben voller Magie, neuer Freundschaften und
unheimlicher Geheimnisse.

 

 

Lesegrund: 

Auf die “Magisterium” Reihe hatte ich schon vor einer ganzen Weile ein Auge geworfen, weil mich der Inhalt direkt angesprochen hat. Magie und ein bisschen Harry Potter Flair? Das musste ich auf jeden Fall lesen. 

 

Handlung: 

In dieser Geschichte geht es um den Protagonisten Callum Hunt. Der zwölfjährige Callum stammt aus einer alten Magierfamilie, aber er selbst hat mit Magie rein gar nichts am Hut. Das liegt vorallem daran, dass sein Vater, nach dem Tod von Callum’s Mutter, nichts mehr mit der magischen Gesellschaft zu tun haben wollte. Aber trotzdem findet sich Callum eines Tages bei der Aufnahmeprüfung ins Magisterium wieder. Dort gibt er sich jede Mühe um durch die Prüfungen zu fallen, wird aber dennoch von Meister Rufus als Lehrling ausgewählt. Ab diesem Moment beginnt für Call eine aufregende Zeit, in der er nicht nur neue Freunde findet, sondern sich auch in der einen oder anderen gefährlichen Situation wiederfindet … 

 

Schreibstil:  

Der Schreibstil von Holly Black und Cassandra Clare hat mir richtig gut gefallen. Es ist eine schöne Mischung aus flüssigen und leicht zu lesenden Passagen, Spannung und Emotionen. 

 

Charaktere: 

Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir gut gefallen. Die Autorinnen haben hier interessante Charaktere geschaffen, was sich vorallem bei Protagonist Callum zeigt. Er ist jemand mit vielen Ecken und Kanten, die vielleicht auch nicht jedem sympathisch sind, für mich aber interessant wirkten. Ich bin auf jeden Fall auf seine weitere Entwicklung gespannt. Neben Callum gab es aber auch noch einige andere Charaktere, die ich super fand. Hier gab es auch Nebencharaktere, die etwas besonderes hatten, was dabei hilft, sie in Erinnerung zu behalten. Das fand ich toll. 

 

Spannung: 

Den Spannungbogen haben Cassandra Clare und Holly Black nicht allzu hoch angesetzt. Tatsächlich befindet er sich, besonders in der ersten Hälfte des Buches, eher auf einem niedrigen Niveau. Im letzten Drittel steigert sich die Spannung und ich wollte immer gern wissen, wie es weitergeht. Auch bietet das Ende viel Potenzial für die weitere Handlung in den Folgebänden.

 

Emotionen:  

In Sachen Emotionen hat es, meiner Meinung nach, noch ein bisschen Luft nach oben gegeben. Es gab zwar Momente in denen ich mit den Charakteren mitfühlen konnte, aber die waren eher selten und noch steigerungsfähig. Ich gebe diesem Auftakt 3,5 Rosen, die ich auf 4 aufrunde. 

 

“Magisterium – Der Weg ins Labyrinth” ist ein gelungener Auftakt einer spannenden und magischen Buchreihe. Es gibt Parallelen zu Harry Potter, aber auch genug eigenständiges, was ich toll fand. Ich werde auf jeden Fall bald zu Band 2 greifen.

 

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