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Kurzrezension: Die Klippen von Tregaron von Constanze Wilken

April 6, 2018

 

Titel: Die Klippen von Tregaron

Autorin: Constanze Wilken

Verlag: Goldmann

Seitenzahl: 448

ISBN-10: 3442484774

ISBN-13: 978-3442484775

Preis: 10,00 Euro 










Inhalt: 

Die junge Künstlerin Caron leidet unter einem traumatischen
Kindheitserlebnis. Sie kann sich jedoch nicht erinnern, was damals in
Tregaron House geschah. Als sie unverhofft das alte Cottage auf der
walisischen Halbinsel Llyn und ein verschollen geglaubtes Gemälde erbt,
kommt sie an den Ort des tragischen Geschehens zurück und muss sich der
Vergangenheit stellen. In dem sensiblen Gärtner Ioan findet sie einen
Mann, der ihre zerrissene Seele versteht, und schon bald verlieben sich
die beiden ineinander. Zusammen mit Ioan kommt Caron schließlich einem
grausamen Geheimnis auf die Spur, das ins 19. Jahrhundert zurückreicht –
das aber auch der Schlüssel zu ihrer eigenen Vergangenheit ist … 

 

 

Lesegrund: 

Dieses Buch klang für mich nach einer geheimnisvollen und spannenden Geschichte. Zudem habe ich mir ein tolles Kopfkino bezüglich der walisischen Atmosphäre und Landschaft erhofft. 

 

Handlung: 

In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Caron. Caron ist eine junge Künstlerin, die unter einem traumatischen Erlebnis in ihrer Kindheit leidet, an das sie sich bis heute nicht erinnern kann. Sie weiß einzig, dass etwas prägendes in Tregaron House geschah und als sie unverhofft das alte Cottage und ein verloren geglaubtes Gemälde erbt, muss sie sich ihrer Vergangenheit stellen. Zum Glück gibt es noch Ioan, den sensiblen Gärtner, der sie besser zu verstehen scheint, als jeder andere zuvor. Gemeinsam begeben sie sich auf Spurensuche und kommen einem grausamen Geheimnis auf die Spur ...
 

Schreibstil: 

Der bildhafte und flüssige Schreibstil von Constanze Wilken hat mir wieder sehr gut gefallen. Ich geniesse es sehr in ihren Geschichten komplett abzutauchen und mag besonders die schöne Atmosphäre, die die Autorin hier geschaffen hat.  



Charaktere: 

Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir ebenfalls richtig gut gefallen. Mit Caron und Ioan hat Frau Wilken tolle Protagonisten geschaffen, die ich beide gerne mochte. Aber auch die anderen Charaktere wurden liebevoll gezeichnet, was ich super fand. So hat sich ein schönes Zusammenspiel zwischen den Haupt – und den Nebencharakteren entwickelt.

 

Spannung: 

Den Spannungsbogen hat die Autorin weitestgehend auf einem höheren Niveau angesiedelt, was dazu führte, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Ich habe es sehr genossen mit Caron und Ioan gemeinsam nachzuforschen und die Geheimnisse und Tragödien der Vergangenheit aufzudecken.

 

Emotionen:  

Auch für die Emotionen gab es genug Platz und ich finde, dass Frau Wilken die Mischung aus Emotionen und Spannung ziemlich gut getroffen hat. Ich konnte den Charakteren ihre Gefühle stets abnehmen, aber richtig mitgefühlt habe ich leider nicht immer. Wäre das noch gewesen wäre das Buch für mich ein echtes Highlight gewesen. So gebe ich 4,4 Rosen, die ich auf 4 abrunde.  

 

“Die Klippen von Tregaron” ist eine spannende und emotionale Geschichte, die mir, mit den interessanten Charakteren und der schönen Atmosphäre, tolle Lesestunden beschert hat!

 

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