Rezension

Kurzrezension: Gefährliche Freundinnen von Cat Clarke

November 28, 2018

Titel: Gefährliche Freundinnen

Autorin: Cat Clarke

Übersetzerin: Elisabeth Müller

Verlag: Fischer Jugendbuch

Seitenzahl: 352

ISBN-10: 384144024X

ISBN-13: 978-3841440242

Preis: 14,99 Euro

Lesegrund:

Da ich mal wieder Lust auf ein spannendes Jugendbuch hatte, hat mich der Klappentext von “Gefährliche Freundinnen” direkt neugierig gemacht.

Handlung:

In dieser Geschichte geht es um die siebzehnjährige Protagonistin Harper. Harper ist glücklich als sie nach dem Tod ihrer Schwester am exklusiven Mädcheninternat Duncraggan Castle aufgenommen wird und schnell neue Freundinnen findet. Als Kirsty, als neue Mitschülerin ans Internat kommt freundet sich Harper auch mit ihr an, denn Kirsty scheint sie so gut wie sonst niemand zu verstehen, da auch sie eine Schwester verloren hat. Doch nach einer Weile kommen Harper Zweifel, denn Kirsty’s Verhalten ist manchmal sonderbar und sie stellt sich die Frage, wie es sein kann, dass Kirsty’s Leben, dem von Harper wie ein Spiegelbild gleicht. Als die neue Freundschaft zu Kirsty auch die Freundschaft zu den anderen Mädchen auf die Probe stellt, beginnt Harper nach Antworten zu suchen.

Schreibstil:

Der Schreibstil von Cat Clarke ist leicht und problemlos zu lesen, was ich für ein Jugendbuch sehr gelungen fand. Erzählt wird die Geschichte in Ich – Form aus der Sicht der Protagonistin Harper.

Charaktere:

Die Charaktere hat Cat Clarke gut dargestellt. Sowohl die Protagonistinnen als auch die Nebencharaktere haben mir gefallen, weil sie Tiefgang und auch ein paar interessante Charakterzüge zu bieten hatten. Was ich schön gefunden hätte, wäre eine etwas deutlichere persönliche Entwicklung.

Spannung:

Auf den Spannungsaspekt habe ich mich bei diesem Buch am meisten gefreut, aber leider wurde ich diesbezüglich doch sehr schnell enttäuscht. Den Spannungsbogen habe ich die ersten 2/3 des Buches leider gar nicht wirklich wahrgenommen und erst gegen Ende wurde die Story minimal spannender. Das war mir zu wenig und auch zu spät. Die Auflösung ist zudem sehr vorhersehbar und diese Tatsache hat schon ziemlich von Anfang an meine Neugier gedämpft. Das fand ich echt schade, weil ich mich auf eine spannende Lektüre gefreut hatte.

Emotionen:

Die Emotionen hat die Autorin gut rübergebracht und auch die Themen hatten das Potenzial um den Leser/die Leserin zum mitfühlen zu bewegen. Manches war mir etwas zu klischeehaft und bei einem Thema hätte ich mir noch ein bisschen mehr Ausführlichkeit gewünscht, aber insgesamt waren die Emotionen einer der Punkte, die mir an der Geschichte besser gefallen haben, als andere.

“Gefährliche Freundinnen” ist eine nette Geschichte, die mit Themen wie Trauer Emotionen weckt. Leider war der Spannungsaspekt, in meinen Augen, so gut wie gar nicht vorhanden und da dies der Grund war, warum ich das Buch lesen wollte habe ich es etwas enttäuscht zugeklappt. Schade, da wäre mehr möglich gewesen.

Meine Bewertung: 2,5 von 5

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