Rezension

Kurzrezension: Die Schule der Nacht von Ann A. McDonald

Juni 15, 2017

Titel: Die Schule der Nacht 

Autorin: Ann A. McDonald

Übersetzer: Christoph Göhler

Verlag: Penhaligon

Seitenzahl: 448

ISBN-10: 3764531770

ISBN-13: 978-3764531775

Preis: 19,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Atmosphärisch, düster, spannend – perfekt für alle Fans von Deborah Harkness.
»Du
kannst dich nicht für immer vor der Wahrheit verstecken. Bitte komm
zurück, und bring alles zu einem guten Ende.« Diese Nachricht erhält die
Amerikanerin Cassandra Blackwell in einem mysteriösen Päckchen,
zusammen mit einem alten Foto ihrer verstorbenen Mutter, gekleidet in
die schwarze Robe der Oxford Universität. Kurzerhand beschließt sie,
nach England zu reisen, um mehr über die geheimnisvolle Vergangenheit
ihrer Mutter zu erfahren. Dort entdeckt Cassie eine Welt voller
Traditionen und Privilegien und merkt schnell, dass hier eine dunkle
Macht am Werk ist – verbunden mit einer geheimen Gesellschaft, die sich
Die Schule der Nacht nennt … 

 

 

Lesegrund: 

Auf dieses Buch bin ich schon vor einer Weile aufmerksam geworden, da der Titel für mich geheimnisvoll und der Klappentext wirklich vielversprechend klang! Ich habe mir eine tolle Geschichte in einem schönen Setting vorgestellt.

 

Handlung:

In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Cassandra Blackwell, auch Cassie genannt. Alles beginnt damit, dass Cassie nach dem Tod ihrer Mutter, ein mysteriöses Päckchen erhält. Darin befindet sich ein Foto ihrer Mutter, als Studentin in ihrer Oxford Robe und folgende Nachricht: “Du
kannst dich nicht für immer vor der Wahrheit verstecken. Bitte komm
zurück, und bring alles zu einem guten Ende.” Cassie beschließt nach England zu reisen, um mehr über die Vergangenheit ihrer Mutter zu erfahren, aber das, was sie dort entdeckt, hätte sie sich in ihren kühnsten Träumen nicht vorstellen können …

 Schreibstil: 

Der Schreibstil von Ann A. McDonald hat mir gut gefallen. Die Autorin konnte mich besonders mit dem Oxford Setting für sich gewinnen und ihre bildhaften Beschreibungen gefielen mir ziemlich gut. Zudem lässt sich die Geschichte flüssig lesen. Nur manchmal hätte ich mir etwas mehr Dichte und ein höheres Tempo gewünscht. 


 

Charaktere: 

Die Ausarbeitung der Charaktere habe ich leider nur als mittelmäßig empfunden. Ich hätte mir gewünscht, dass vorallem die Protagonistin Cassie wenigstens ein bisschen mehr Tiefgang gehabt hätte. Die Nebencharaktere habe ich als passend empfunden. 

 

Spannung:

Die Spannung war für mich das größte Manko bei dieser Geschichte. Ich hatte mir viel, viel mehr spannende Aspekte vorgestellt. Es gab schon einiges an Ideen und Potenzial, aber die Umsetzung hatte, für meinen Geschmack, besonders in Sachen Spannung, zuviel Luft nach oben!

 

Emotionen:  

Auch bei den Emotionen konnte mich die Autorin nicht komplett überzeugen. Es war dem Punkt der Spannung sehr ähnlich und das fand ich echt schade. Die Idee hat wirklich viele Möglichkeiten geboten, aber die Art, wie die Geschichte letztlich gestaltet war, konnte mich leider nicht begeistern. 

 

“Die Schule der Nacht” weckte meine Neugier durch die Spannung versprechende Idee. Leider war in der Umsetzung noch einiges an Luft nach oben, sodass viel Potenzial ungenutzt geblieben ist!

 

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