Rezension | Roman

Kurzrezension: Das Licht zwischen den Zeiten von Sophia von Dahlwitz

März 10, 2020

Titel: Das Licht zwischen den Zeiten

Autorin: Sophia von Dahlwitz

Verlag: Dromer TB

Seitenzahl: 448

ISBN-10: 3426306484

ISBN-13: 978-3426306482

Preis: 9,99 Euro

Lesegrund:

Bei diesem Buch fand ich den Inhalt interessant und zusätzlich die Tatsache, dass er auf der Familiengeschichte der Autorin beruht.

Handlung:

Die Geschichte spielt in Westpreußen im Jahr 1918. Der erste Weltkrieg ist praktisch verloren und das Reich verarmt in hoher Geschwindigkeit. Nur auf dem Gut Frommberg, bei der Familie Dahlwitz scheint die Welt noch in Ordnung zu sein, bis sich der Adoptivsohn Georg in seine Stiefschwester Helen verliebt. Die Eltern untersagen die Verbindung. Währenddessen wird Helen’s Schwester Rudela von Justus, einem entfernten Cousin umworben. Justus war immer ein gern gesehener Gast auf Frommberg, bis sich herausstellt, dass er ein aktiver Nationalsozialist ist …

Schreibstil:

Der Schreibstil von Sophia von Dahlwitz hat mich leider nicht ganz überzeugt. Ich mag zwar eine bildhafte Art, aber hier führten die vielen, blumigen Um – und Beschreibungen leider dazu, dass es sehr viele langatmige Passagen gab.

Charaktere:

Die Charaktere hat Frau von Dahlwitz gut ausgearbeitet. Es gab zwar das eine oder andere Klischee, aber davon abgesehen habe ich die Charaktere und ihre Entwicklung gern erlebt. Die Nebencharaktere sind ebenfalls solide gezeichnet und ergänzen die Hauptakteure gut.

Spannung:

Die Geschichte bietet, in meinen Augen, leider keine Spannung, was ich sehr schade fand. Vieles ist vorhersehbar und durch die langatmigen Passagen wurde meine Lesefreude leider deutlich getrübt.

Emotionen:

Manche Themen, insbesondere die Inhalte um die NS hatten einiges an Potenzial. Dies war auch bei den Passagen um die Situation im Reich so. Die Liebesgeschichten und der Rest der Handlung hat mich da leider nicht so berührt wie ich es mir gewünscht hätte.

“Das Licht zwischen den Zeiten” ist ein durchwachsener Roman, der gute Inhalte, aber leider auch einige langatmige Passagen bietet.

Meine Bewertung: 3 von 5

*RE

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