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Der kleine Buchtipp: Land von Maggie O’Farrell

Wie hat mir das Buch gefallen?

Auf “Land” von Maggie O’Farrell habe ich mich sehr gefreut, weil der Inhalt, für mich, vielversprechend und spannend klang. Für mich war es der erste Roman der Autorin, aber ich kann schon sagen, dass er nicht der einzige bleiben wird. In dieser Geschichte führt uns die Autorin zurück ins Jahr 1865, wo auf einer windgepeitschten Halbinsel Tomás und sein Sohn Liam für den Ordnance Survey arbeiten, der ganz Irland kartieren soll. An einem regnerischen Herbsttag verlieren sich Sohn und Vater in einem kleinen Hain und als Tomás zurückkehrt ist er der Meinung seine Berufung gefunden zu haben: Die Karten, die er anfertigt, sollen zum Zeugnis der Katastrophe werden und damit jenen dienen, die das irische Erbe erhalten wollen. Besessen von seiner Idee, krempelt Tomás das Leben seiner Familie um – die mit ihm fortan auf diesem alten, ewigen Land leben wird …

Die Geschichte hat mich, ebenso wie der bildhafte und atmosphärische Schreibstil von Maggie O’Farrell, schon nach wenigen Seiten in seinen Bann gezogen. Durch die detaillierten und greifbaren Beschreibungen hatte ich das Gefühl dabei zu sein, sowohl die tollen Naturmomente, als auch die schrecklichen Momente, die mir sehr unter die Haut gegangen sind. Die Thematik ist gelinde gesagt schwer und mehr als einmal schmerzhaft, insbesondere wenn man auf die Entwicklung innerhalb der Familie schaut. Hier habe ich sehr mitgelitten und musste auch nachdem ich das Buch beendet habe an bestimmte Inhalte denken. Es geht um familiäre Bande, Geschwisterbeziehungen, Überleben, Ängste, Manipulationen und vieles mehr. Dieses Buch in wenigen Sätzen zu beschreiben ist nicht leicht, aber ich kann sagen: Lest es, es lohnt sich.

Wie sind die Eckdaten zum Buch?

Verlag: Piper

Seitenzahl: 576

ISBN-10: 3492074561

ISBN-13: ‎978-3492074568

Preis: 26,00 Euro

Klappentext:

»Ihr werdet nie verstehen, wie das Land erinnert, wie tief die Wurzeln reichen.«

Auf einer windgepeitschten Halbinsel, die sich weit in den Atlantik erstreckt, arbeiten Tomás und sein Sohn Liam für den Ordnance Survey, der ganz Irland kartieren soll. Wir schreiben das Jahr 1865, und das Land ist gezeichnet von der Großen Hungersnot, die ihre Heimat verwüstet und entvölkert hat. An einem regnerischen Herbsttag verlieren sich Sohn und Vater in einem kleinen Hain. Als Tomás zurückkehrt,  meint er, seine Berufung gefunden zu haben: Die Karten, die er anfertigt, sollen zum Zeugnis der Katastrophe werden und damit jenen dienen, die das irische Erbe erhalten wollen. Besessen von seiner Idee, krempelt Tomás das Leben seiner Familie um – die mit ihm fortan auf diesem alten, ewigen Land leben wird.

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