Rezension

Rezension: Show me the Stars von Kira Mohn

September 6, 2019

Titel: Show me the Stars

Band: 1 von 3

Autorin: Kira Mohn

Verlag: Rowohlt Taschenbuch/ Kyss

Seitenzahl: 416

ISBN-10: 3499275996

ISBN-13: 978-3499275999

Preis: 12,99 Euro

Meine Meinung:

“Show me the Stars” ist der erste Teil der “Leuchtturm” – Trilogie der Autorin Kira Mohn. Auf dieses Buch hatte ich mich schon gefreut, da ich die Idee vielversprechend fand. Ob meine Vorfreude gerechtfertigt war, verrate ich euch jetzt.

In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Liv. Liv wollte nach ihrem Journalistik Studium eigentlich durchstarten, aber ein misslungenes Interview hat sie stattdessen sogar ihren Job gekostet. Kurzentschlossen nutzt sie die Chance als Housesitter für einen Leuchtturm, auf einer kleinen Insel vor der irischen Küste, einzuspringen. Doch niemals hätte sich Liv träumen lassen, dass die gewünschte Auszeit, ihr nicht nur für ihr Leben, sondern auch für die Liebe, die Augen öffnen könnte …

Der Einstieg in dieses Buch ist mir gut gelungen. Kira Mohn hat einen leicht zu lesenden und flüssigen Schreibstil. Die Handlung und die Buchidee haben mir gut gefallen, aber am meisten mochte ich das irischer Leuchtturm – Setting. Die Beschreibungen der Landschaft und ein paar Szenen das Meer betreffend, fand ich super. Etwas zu gewollt witzig, habe ich die Tatsache empfunden, dass die erwachsene Protagonistin Möbelstücken Namen gibt und das wird zu Beginn sehr oft wiederholt.

Die Ausarbeitung der Charaktere ist der Autorin gut gelungen, lediglich Kjer ist mir zu blass geblieben. Andere Charaktere hatten da in meinen Augen mehr Tiefgang, weshalb ich mich auch schon auf die Folgebände freue. Die Thematik rund um die Selbstfindung, Wünsche und Ziele im Leben fand ich super, aber im Verlauf verlegt sich Kira Mohn leider mehr und mehr darauf die Protagonistin Liv wie einen Teenager schwärmen zu lassen. Das fand ich schade, denn die Geschichte hätte, in meinen Augen, mit einem Augenmerk auf die anfängliche Thematik, viel mehr Potenzial gehabt. So hat Liv am Ende kaum etwas von dem erreicht, weshalb sie eigentlich auf die Insel gekommen ist.

“Show me the Stars” ist eine schöne Geschichte, die mir zu Beginn super gefallen hat. Leider kommt es im Verlauf mehr und mehr zu typischen Teenie – Schwärmereien, die dann sehr viel Raum eingenommen haben. Das fand ich wirklich schade.

Meine Bewertung: 3 von 5

*RE

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