Rezension

Rezension: Der Engelsbaum

Januar 18, 2015

Titel: Der Engelsbaum

 

Autorin: Lucinda Riley

Verlag: Goldmann 

Seitenzahl: 640

ISBN-10: 344248135X

ISBN-13: 978-3442481354

Preis: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Viele Jahre sind vergangen, seit Greta Marchmont das Herrenhaus
verließ, in dem sie einst eine Heimat gefunden hatte. Nun kehrt sie
zurück nach Marchmont Hall in den verschneiten Bergen von Wales – doch
sie hat keinerlei Erinnerung an ihre Vergangenheit, denn seit einem
tragischen Unfall leidet sie an Amnesie. Bei einem Spaziergang durch die
winterliche Landschaft macht sie aber eine verstörende Entdeckung: Sie
stößt auf ein Grab im Wald, und die verwitterte Inschrift auf dem Kreuz
verrät ihr, dass hier ein kleiner Junge begraben ist – ihr eigener Sohn!
Greta ist zutiefst erschüttert und beginnt sich auf die Suche zu machen
nach der Frau, die sie einmal war. Dabei kommt jedoch eine Wahrheit ans
Licht, die so schockierend ist, dass Greta allen Mut
braucht, um ihr ins Gesicht zu blicken – damit sie schließlich wahren Frieden finden kann…

 

Meine Meinung: 

“Der Engelsbaum” ist ein Buch der Autorin Lucinda Riley. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Greta Marchmont. Nach dreißig Jahren kehrt sie zurück zum Anwesen Marchmont Hall in Wales zurück. Sie leidet an Amnesie, seitdem sie nach einem
schweren Unfall für mehrere Monate im Koma gelegen hat. Und Greta kann sich an
nichts mehr erinnern, was in ihrem Leben vor dem schrecklichen Unfall geschehen ist. Nachdem sie auf einem Spaziergang auf das Grab
eines kleinen Jungen stößt, der sich als ihr eigener Sohn herausstellt, kommen ihr erste Erinnerungen aus ihrem Leben wieder hoch. Um die Lücken in ihren Erinnerungen aufzufüllen und sie auf Wahrheit hin zu überprüfen,
begibt sie sich zusammen mit ihrem alten Freund David Marchmont auf die
Suche nach der Person, die sie selbst einmal war und stößt dabei auf
eine extrem erschreckende Erkenntnis…

 

Greta ist aber nicht die einzige Protagonistin in diesem Buch, es gibt auch noch andere wichtige und interessante Charaktere, die große Teile des Buches füllen. Hier ist zum Beispiel Gretas Tochter Cheska, deren schicksalhaftes Leben, einen Grossteil der Seiten füllt. Cheskas Geschichte ist, genau wie Gretas, nicht einfach und teilweise sehr emotional. Sympathien hat keine von beiden in mir geweckt, aber die Charaktere waren interessant. Wohler gefühlt habe ich mich mit David und seiner Mutter L.J. dort lässt Lucinda Riley es warmherziger werden. 

 

Alles in allem ist “Der Engelsbaum” eine gute Geschichte, bei der ich mir vom Klappentext allerdings mehr Informationen über Greta vorgestellt hatte. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und ich fand besonders Cheskas Geschichte fesselnd. Das Ende war mir ein bisschen zu sehr eitel Sonnenschein und ein wenig holprig, was ich ein bisschen schade fand. 

 

“Der Engelsbaum” ist eine schöne Geschichte mit vielen, interessanten Charakteren und einer emotionalen Handlung!

 

 


 

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