Rezension

Kurzrezension: The President is missing von Bill Clinton & James Patterson

August 31, 2018

Titel: The President is missing

Autoren: Bill Clinton & James Patterson

Übersetzer: Anke Kreutzer & Eberhard Kreutzer

Verlag: Droemer HC

Seitenzahl: 480

ISBN-10: 342628197X

ISBN-13: 978-3426281970

Preis: 22,99 Euro

Lesegrund:

An diesem Buch führte für mich kein Weg vorbei, da ich den Klappentext einfach super fand. Zudem habe ich mir sehr viel realistische Fakten erhofft, da Herr Clinton als Ex Präsident & Co Autor, da sicherlich einiges zu berichten hatte.

Handlung:

In dieser Geschichte befassen sich die Autoren mit einer gigantischen Bedrohung für Amerika, die nicht nur die Obersten im weißen Haus, sondern auch die Wall Street in Aufregung versetzt. Die ganze Nation leidet unter Angst und Ungewissheit, sodass es dabei auch zwangsläufig zu Gerüchten kommt. Geht es um Cyberterror, Spionage, oder gibt es gar einen Verräter im Kabinett? Als auch der Präsident selbst verdächtigt wird und kurz darauf komplett von der Bildfläche verschwindet treibt die heikle Lage auf ihren Höhepunkt zu …

Schreibstil:

Der Schreibstil von James Patterson und seinem Co Autor Bill Clinton ist flüssig und leicht zu lesen. Man merkt, dass Herr Patterson schon seit vielen Jahren erfolgreich schreibt und die Seiten fliegen nur so dahin. Durch Herrn Clinton bekommen die Inhalte realitätsnahe Inhalte, die mehr als einmal richtig bedrückend wirken.

Charaktere:

Die Ausarbeitung der Charaktere ist solide, aber, meiner Meinung nach, nicht herausragend. Man merkt als LeserIn schnell, dass hier andere Dinge im Vordergrund stehen und das sind nicht zwangsläufig der Tiefgang und die persönliche Entwicklung der Charaktere. Da daneben aber viel anderes passiert, hat mich das nur ein bisschen gestört.

Spannung:

Den Spannungsbogen haben die beiden Autoren weitestgehend gut gehalten. Auch wenn mir manches ein bisschen zuviel war, war die Story ansich stets interessant und es gab auch zwischendrin wenige Spannungsanstiege, die mir gut gefallen haben. Für mich war es insgesamt allerdings zuviel Action. Ab und an kam ich mir vor wie in einem Agentenfilm und das wirkte doch ein bisschen überzogen. Etwas mehr tiefergehende Spannung, statt Kugelhagel, hätten der Geschichte bestimmt gut getan.

Emotionen:

Durch die Themen, die in der Geschichte, manchmal auch nur am Rande, zum tragen kommen bietet die Story auch Potenzial für Emotionen. Leider ist es den Autoren, meiner Meinung nach, nur bedingt gelungen, diese auch authentisch rüberzubringen. Vieles wirkte mir zu aufgebauscht und effekthascherisch, weshalb die Momente zum nachdenken oder mitfühlen traurigerweise fast komplett auf der Strecke geblieben sind.

“The President is missing” hatte in vielen Punkten einiges an Potenzial. Leider wurde dies nicht oft genug genutzt, sodass die Handlung eher einem Actionfilm gleicht, aber weniger spannende Thrillermomente bietet. Kann man lesen, muss man aber nicht.

Meine Bewertung: 3 von 5

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  1. Huhu Petra,

    das Buch kannte ich bisher noch gar nicht, obwohl ich den Autor James Patterson bereits kenne (also nicht persönlich, sondern seine Werke xD). An sich klang es nach einer sehr interessanten Geschichte und deine positiven Worte, machen nur noch neugieriger. Umso trauriger ist es, dass nicht das komplette Potenzial ausgeschöpft worden ist. Ich finde aber, dass du deine Kritikpunkte in der Rezension kurz und knackig, sowie sehr nachvollziehbar schilderst. Tolle Rezension! =)

    Ganz liebe Grüße
    Leni

  2. Hey Petra,

    Eine tolle Rezension zum Buch. Deine Rezension bestärkt mich auf jeden Fall noch darin, dass ich das Buch lesen möchte, da das gut etwas für mich sein könnte. Deine Kritikpunkte erscheinen mir schlüssig. Mal sehen, ob ich das ähnlich sehen werde.

    LG, Moni

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