Rezension

Kurzrezension: Eifersucht von Andreas Föhr

Januar 22, 2019

Titel: Eifersucht

Autor: Andreas Föhr

Verlag: Knaur

Seitenzahl: 432

ISBN-10: 9783426654460

ISBN-13: 978-3426654460

Preis: 14,99 Euro

Lesegrund:

Nachdem mir der Auftakt der Krimireihe um Rachel Eisenberg richtig gut gefallen hatte, habe ich mich schon darauf gefreut den nächsten Teil zu lesen.

Handlung:

In dieser Geschichte bekommt es die Protagonistin, die Anwältin Rachel Eisenberg, mit einem explosiven Fall zu tun. Ihre neue Mandantin, Judith Kellermann, soll ihren Lebensgefährten Eike Sander aus Eifersucht in die Luft gesprengt haben. Bei ihr werden die Reste des verwendeten Sprengstoffs gefunden und Kellermann liefert daraufhin eine abenteuerliche Erklärung. Aber kann es wirklich sein, dass ein geheimnisvoller Ex – Soldat die Tat begangen hat und sie fälschlich belastet? Um der Wahrheit auf die Spur zu kommen beginnt Rachel Eisenberg nachzuforschen …

Schreibstil:

Der Schreibstil von Andreas Föhr ist gewohnt flüssig und angenehm zu lesen, was mir gut gefallen hat. Leider gab es bei diesem Fall sehr wenig Tempo, was öfter zu langatmigen Passagen geführt hat.

Charaktere:

Die Darstellung der Charaktere ist solide, aber die Protagonistin konnte mich leider nicht ganz so überzeugen, wie ich es im ersten Band empfunden hatte. Die Nebencharaktere sind ebenfalls recht gut gewesen, aber manches wirkte auf mich ziemlich extrem und auch manchmal überzogen.

Spannung:

In Sachen Spannung hat mich die Geschichte leider sehr enttäuscht zurückgelassen. Die Handlung ist mir viel zu gestreckt gewesen, sodass sie mich über einige Passagen hinweg leider nicht richtig fesseln konnte. Einige Dinge waren mir persönlich etwas zu weit hergeholt.

Emotionen:

Emotionale Themen hatte die Story nicht viele zu bieten, aber das brauche ich bei einem Krimi auch gar nicht zwangsläufig. Die Inhalte um die Protagonistin waren mir zu unrealistisch und daher nicht ganz nach meinem Geschmack.

“Eifersucht” hat mich leider ein bisschen enttäuscht zurückgelassen. Die erhoffte Spannung kam, für mich, nicht wirklich auf und dadurch war die Story etwas langatmig. Schade.

Meine Bewertung: 2,5 von 5

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