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Der kleine Buchtipp: Schwesternland von Katharina Fuchs

Wie hat mir das Buch gefallen?

“Schwesternland” ist der Auftakt der neuen “Schwestern”- Reihe der Autorin Katharina Fuchs. Auf dieses Buch habe ich mich schon sehr gefreut, da ich eine Weile weniger historische Romane gelesen hatte und dieser direkt meine Neugier wecken konnte. Der Schreibstil von Katharina Fuchs hat mir gut gefallen und ich mochte die Art, wie sie die verschiedenen Charaktere gezeichnet hat, sehr gerne. Im Gegenwartserzählstrang bin ich leider nicht so ganz mit der Protagonistin warm geworden und fand sie etwas anstrengend, aber der Erzählstrang in der Vergangenheit konnte mich komplett mitreißen und darin fand ich auch die Charaktere überzeugender. In den Passagen rund um Jeanne Beauvais, Tochter eines Seidenhändlers im Lyon des 17. Jahrhunderts, konnte ich wunderbar abtauchen und mitfiebern. Ihre Geschichte hat mich auf eine emotionale Achterbahn geschickt und ich habe stark mit der Protagonistin mitgefiebert. Der nächste Band befasst sich ja mit einer anderen der Schwestern und ich hoffe, dass mich da die Handlung mehr begeistern kann. Durch Jeanne’s Erlebnisse und Entwicklung, war das Buch für mich aber trotz kleiner Minuspunkte eine gelungene Geschichte, die ich gerne mitverfolgt habe.

Wie sind die Eckdaten zum Buch?

Verlag: Droemer HC

Seitenzahl: 480

ISBN-10: 3426569116

ISBN-13: 978-3426569115

Preis: 24,00 Euro

Klappentext:

Stell dir vor, du entdeckst eine Vorfahrin, die dir ähnlicher ist, als du je gedacht hättest.

Zum 100. Geburtstag ihrer Großmutter kehrt Antonia ins alte Ferienhaus im Havelland zurück, ihr „Schwesternland“, ein Ort voller Sommerdüfte und Erinnerungen. Doch die vertraute Wärme kann nicht verbergen, wie sehr der frühe Tod ihres Vaters die Familie verändert hat, und auch das Wiedersehen mit ihren drei Schwestern lässt Risse spürbar werden. Unter den Geschenken findet Antonia ein Ahnengutachten. Ein Name darin lässt sie nicht los: Jeanne Beauvais, Tochter eines Seidenhändlers im Lyon des 17. Jahrhunderts, eine junge Hugenottin, die alles verlor außer ihrem Glauben und die in Berlin-Brandenburg ganz von vorne anfangen musste. Antonia folgt ihrer Spur nach Lyon. In den Gassen und dem Handelshaus, in dem Jeanne einst lebte, öffnet sich deren faszinierende Geschichte und berührt sie tiefer, als sie erwartet hätte – bis ein Schicksalsschlag sie zurückruft, ins Schwesternland.

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