
Wem könnte das Buch gefallen?
Das Buch dürfte auf jeden Fall denjenigen Leser*innen gefallen, die den Schreibstil und die Erzählform des Autors Heinz Strunk mögen. Ich hatte leider Probleme, den richtigen Zugang zu den Charakteren zu finden, weshalb mir die Geschichte nicht so gut gefiel, wie ich es mir gewünscht hätte.
Was macht das Buch besonders?
Die Besonderheit des Buches soll es sein, dass es eine Hommage an “Der Zauberberg” von Thomas Mann. Vielleicht ist mir etwas entgangen, da ich den Klassiker noch nicht kenne und daher auch nichts über die Verbindungen in den beiden Geschichten sagen kann. Hier wäre es sicher spannend noch jemanden zu fragen, der beide Bücher kennt und Parallelen benennen kann.
Wie sind die Eckdaten zum Buch?
Verlag: Rowohlt
Seitenzahl: 288
ISBN-10: 3498007114
ISBN-13: 978-3498007119
Preis: 25,00 Euro
Klappentext:
Eine Hommage an den Klassiker von Thomas Mann, ein großer Roman, ganz und gar Heinz Strunk
Jonas Heidbrink, ein Erfolgsmensch. Schon vor dem dreißigsten hat er sein Start-up versilbert; arbeiten muss er sein Leben lang nicht mehr. Aber es geht Heidbrink nicht gut, überhaupt nicht. Und so fährt er eines kalten Januartages los Richtung Osten, in die mecklenburgische Einöde, wo inmitten von Sümpfen ein schlossartiger Bau emporragt: das Sanatorium. Alles ausgesprochen nobel, aber eben doch: Klinik, für Menschen mit dem einen oder anderen Knacks. Schnell ist Heidbrink in das Korsett von Visiten und Anwendungen eingepackt, muss er sich entscheiden, ob er im Speisesaal seiner Misanthropie folgen oder Anschluss finden will. Die Menschen hier, Ärzte, Schwestern, Patienten, sind ihm fremd, doch bald sind sie seine Welt.
Nur scheint die Klinik wirtschaftlich nicht rundzulaufen. Ein Nebengebäude wird geschlossen, das Personal reduziert sich, man munkelt, in der Küche werde nur noch Convenience Food in der Mikrowelle aufgewärmt. Und so reiht sich ein Monat an den anderen – bis es in den Sümpfen zu einem rätselhaften Unglücksfall kommt.