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Der kleine Buchtipp: Die Mortons von Scott Westerfeld und Justine Larbalestier

Wie hat mir das Buch gefallen?

“Die Mortons” ist eines der Bücher auf die ich total neugierig war. Die Idee klang neuartig und spannend und ich habe mich auf die Story gefreut. Der Schreibstil von Scott Westerfeld und Justine Larbalestier lässt sich problemlos und angenehm lesen. Was mir etwas weniger gefallen hat waren die teilweise etwas verstörenden Inhalte, mit denen ich, in dieser Ausführlichkeit nicht gerechnet hatte. Die Gewalt gegen Tiere ist mir hierbei zu heftig gewesen. Daneben ist der Spannungsbogen eher im mittleren bis manchmal niedrigen Bereich, sodass sich einige Passagen etwas gezogen haben. Dennoch war das Thema und auch die ethischen Fragen, die damit einhergehen wirklich interessant und teilweise auch psychologisch clever aufgezogen, sodass ich mehr als einmal Gänsehaut hatte. Die Auflösung, beziehungsweise ein Twist, hat mich dagegen etwas enttäuscht und ratlos zurückgelassen, da es sehr konstruiert und zu gewollt dramatisch auf mich gewirkt hat. Diese Mischung an vielversprechenden Inhalten und potenziell triggernden Passagen ist nicht für Jede*n etwas, aber wenn man die Thematik spannend findet und keine thrillerähnliche Geschichte erwartet, kann man gut unterhalten werden.

Wie sind die Eckdaten zum Buch?

Verlag: Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl: 608

ISBN-10: 3499018128

ISBN-13: 978-3499018121

Preis: 23,00 Euro

Klappentext:

Fides sine cura – Loyalität ohne Bindung. Das ist das Gesetz der Mortons.

Die Mortons sind die wahrscheinlich dunkelste Familiendynastie unserer Zeit. Seit Jahrhunderten binden sie die einflussreichsten Menschen dieser Welt an sich und lösen jedes Problem für sie. Denn das Handwerk dieser Familie ist Mord. Und die Mortons sind Meister ihres Fachs. Es ist Jessica Mortons drittes Jahr am Helshire College, einer traditionsreichen Universität, an der die Mächtigen von morgen ausgebildet werden. Und Jess ist das Ausnahmetalent ihrer Generation: Sie ist kalt, präzise und absolut loyal. So stürzt an einem kalten Tag im Frühjahr ihr Cousin Peter vom Physikturm in den Tod. Jess’ erster erfüllte Auftrag. Ab jetzt ist sie ein vollwertiges Familienmitglied. Doch was, wenn der erste perfekte Mord kleine Risse in Jess hinterlässt? Sie sich Fragen stellt, die sich eine Morton niemals stellen darf? Sie weiß, was dann passiert. Wer vom Weg abkommt, wird ausgemerzt.

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