Rezension

Rezension: Killgame von Andreas Winkelmann

April 3, 2016

 

Titel: Killgame

Autor: Andreas Winkelmann

Verlag: Wunderlich

Seitenzahl: 432

ISBN-10: 3805250800

ISBN-13: 978-3805250801

Preis: 14,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Das Mädchen hat Angst. Seit Tagen ist sie in einem Verschlag unter der Erde gefangen.
Jemand
öffnet die Klappe und wirft Laufkleidung herunter. Sie klettert aus
ihrem Gefängnis und beginnt zu rennen. In die Freiheit. In den Wald.
Da zischt der erste Pfeil haarscharf an ihrem Kopf vorbei…

Dries
Torwellen hat geschworen, seine Nichte Nia zu finden, die von zu Hause
ausgerissen ist. Die Spur führt ihn zu einer Lodge in den tiefen Wäldern
Kanadas. Ihre Betreiber werben mit einem einzigartigen Urlaubserlebnis.
Einem Erlebnis, das alle Grenzen sprengt…

 

 

Meine Meinung: 

“Killgame” ist ein Thriller des Autors Andreas Winkelmann. Ich hatte schon einige begeisterte Stimmen über seine Bücher gehört, sodass ich auch unbedingt mal zu einem Titel greifen wollte, um zu sehen, ob Herr Winkelmann auch mich überzeugen würde. In dieser Geschichte geht es um die achtzehnjährige Protagonistin Nia. Nia lebt seit ihre Mutter verstorben ist, allein mit ihrem Vater und dieser ist nach dem Tod seiner Frau dem Alkohol verfallen. Somit ist Nia sehr auf sich allein gestellt und gerät an verschiedene zwielichtige Personen. Als sie eines Tages komplett verschwindet ist ihr Onkel Driess außer sich vor Sorge und begibt sich auf die Suche nach ihr, noch nichtsahnend, dass seine Nichte in großer Gefahr schwebt …


 

Der Einstieg in die Geschichte ist mir gut gelungen. Andreas Winkelmann hat einen flüssigen und einfach gehaltenen Schreibstil, der ohne viele Schnörkel auskommt. Die Geschichte beinhaltet mehrere Handlungsstränge. Zum einen begleitet man die Protagonistin Nia bei ihrem Wunsch nach Kanada zu gelangen, ihren besorgten Onkel Driess, ein paar zwielichtige Computerspiel Entwickler und ein Mädchen, welches von mehreren Leuten gefangengehalten und brutal misshandelt wird. Die abwechselnden Erzählstränge finde ich in der Regel immer gut um eine herrschende Spannung weiter zu erhöhen, aber ich muss sagen, dass in diesem Buch für mich von Spannung nicht viel zu sehen war. 

 

Ich muss gestehen, dass ich öfter daran gedacht habe das Buch abzubrechen, da es mich überhaupt nicht überzeugen oder gar fesseln konnte und das fand ich unglaublich schade. Die Ausarbeitung der Charaktere war okay und auch die Umsetzung der, schon oft erzählten, Menschenjagd, aber mir hat der Wunsch gefehlt zu erfahren, wie es weitergeht, da manches doch sehr vorhersehbar war. 

 

Als in manchen Teilen dann auch noch Übersinnliches hinzukam wurde mir die Story viel zu abgedreht. Die letzten ca, 70 Seiten waren, für meinen Geschmack, das Beste an dem Buch und das ist bei einer Länge von über 400 Seiten einfach zu wenig. Ich hätte mir vorallem eins gewünscht: mehr und anhaltende Spannung, die den Wunsch in mir weckt weiterzulesen und mit den Charakteren mitzufiebern. So hat dieses Buch meine Erwartungen leider gar nicht erfüllt, was ich sehr schade finde! Trotzdem werde ich es nochmal mit einem anderen Buch des Autors versuchen, vielleicht liegen mir andere Werke von ihm ja mehr? 

 

Bei “Killgame” war ich froh, als ich durch die Geschichte durch war. Solide Charaktere konnten hier die kaum vorhandene Spannung einfach nicht aufwiegen!

 

 

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